Lettlands Ministerpräsident Andris Kulbergs rief die Europäer vor dem EU-Gipfel in Brüssel dazu auf, künftig pro Jahr auf ein Bier zu verzichten, um die Ukraine zu unterstützen. Seine Botschaft:
„Das eine Bier ist für uns nur ein Kostenpunkt, dort in der Ukraine ist es der Preis für Leben. Wenn wir weniger trinken, werden dort Leben gerettet. So einfach ist das.“ 🍺😀
💬Der Brüssel-Korrespondent des britischen Magazins The Economist hielt die Rechnung für seltsam: Bei 450 Millionen EU-Bewohnern und drei Euro pro Bier kämen nur etwa 1,35 Milliarden Euro zusammen – rund zwei Prozent der Summe, die die Ukraine benötigt. Seine trockene Frage:
„Perhaps he meant one beer a week?“ 🧮
Wie praktisch, dass aus „einem Bier“ schnell eine ganze Biergarten-Saison werden kann. Erst soll der Bürger auf sein Feierabendbier verzichten, dann auf den Urlaub, das Auto oder die Heizung – während die Gipfelteilnehmer in Brüssel über Milliarden verhandeln, die am Ende ohnehin aus den nationalen Haushalten kommen.
Prost auf die Solidarität – vorausgesetzt, sie wird nicht auch noch versteuert. 🇪🇺🍻
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