REISEBERICHT: Normaler Typ trifft Lifestyle 3.0, Sommer ’26.📅
Freitag🕒
13:47 🙇🏼♂️☕️ Büro, halbleerer Kaffeebecher neben der Tastatur. So klickt man sich mühsam durchs ERP-System, Minuten runterzählen bis zum Wochenende. Der Job, das Leben – öde. Vielleicht heute noch Malle buchen? Wenn, dann Alkoholpaket volle Lotte! Haa, ein Traum! 😎
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13:58 Doch plötzlich, was ist das!? Diese dämlichen „drei hüpfenden Punkte“ auf MS Teams, jemand schreibt. Scheiße, die spießige Chefin. Zzzkk … 💻❌️🔌 Netzstecker gezogen. Feierabend! „… alles Weitere hier können Sie Herrn Meier fragen …“ Gekonnter Sprung auf den E-Scooter und weg.
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16:30 Endlich Kampfsport mit den Jungs. Die Boxhalle, ein ranziger Keller in ’nem tristen Wohnblock, nicht ganz gönnermäßig. Trotzdem im Moment das Einzige, was mich kriegt. Austeilen – einstecken, wenigstens echt. Heute auch ein paar Mal gut kassiert, dieser kleine Armenier ist nicht übel. Warte, ist der Schneidezahn locker? 🤔 Drauf geschissen! 😼
Nach Sparring und Auslaufen kommt ein Kollege – rechtsradikal oder so, aber bin ich ja irgendwie auch. Er fragt, ob ich morgen mit auf eine Kampfsportveranstaltung komme: „4 oz, bisschen Underground 3.0, der neue Shit für weiße Jungs.“ Geschenkt, eh nix Besseres vor.
Diese Freaks aus der MMORPG-Gilde 👨🏼💻 können mich ohnehin seit Jahren am Arsch lecken. Außerdem wabbelt bei denen immer der Oberarmspeck wie bei ’ner fetten Prinzessin beim Winken. Ist doch Schrott für ’nen Jungen in den besten Jahren. Dann lieber, wie der Itaka zu sagen pflegt: „Me ne frego!“ 🔪
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Samstag🕣
08:30 Zähne geputzt – check. Haferflocken gefressen – check. Proteinshake to go – ready. Geht los. Kompassnadel zeigt gen Westen, Räder rollen, Wetter gut. Kurz vor dem ersten Checkpoint erst mal ’ne Stange Poffertjes einfahren. Dann weiter bis hinter den Deich – ein seltsam idyllisches Refugium mit pittoresk winkendem Wintergarten. Lädt förmlich zum nächsten HFKG-Lesekreis ein. Aber hier geht was völlig anderes ab: einvernehmliche Gewalt 👊🏻
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12:00 Vor und neben dem aus Bauzaun, Bühnenboden und Gym-Matten errichteten Ring betreiben zwei Dutzend gut austrainierte Kämpfer Warm-up. Viele Nationen scheinen vertreten, die Banner der [Active] Clubs zeugen davon.
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14:00 Crunch Time! 💥 Erstes Match: 3 × 2 Minuten, 4-Unzen auf rund 12 m², Kampf im Quadrat. Heidewitzka – die Kollegen geben sich aber richtig: Punches, Highkicks, Chokes, Hammerfists und Hitze, bestimmt 34 °C oder so, richtige Afrikakorps-Vibes 🌴 Rocky IV würde vermutlich sagen: „No easy way out.“
Disziplin MMA, aber auch Boxen und ein Durchgang K1. Mit dem Nachmittag öffnen sich Cuts, Nasenbeine knacksen zum Beat. Egal, hier sehen das die meisten wie Kollegah der Boss – lieber fragwürdigen Nasenrückenverlauf als Rückgrat wie ein Fragezeichen! Ernsthafte Verletzungen unterbleiben, ansonsten – Ringarzt regelt.
In den Pausen und beim Einzug der Kämpfer gibt’s fett auf die Ohren: von Wagners Walküren – im Fall der Fälle geben die den ruhmreichen, doch unterlegenen Kämpfern vermutlich gleich selbst das Geleit zur letzten Schlacht; kein übler Gedanke – über »Ragnarök – just do it« bis hin zu Frau-Antje-💁🏼♀️🧀-Remixes deutscher Allzeitklassiker.
Ein paar KDN-Aufkleber 👍 wandern auch in die Tasche. Kommen direkt an die Spind-Innentür vom städtischen Spießer-Gym, hehehe. Nebenher viele gute Gespräche [hoi! @.Guido]. Nach einem Gemeinschaftsbild verabschiedet man sich oder bleibt bei kurzer Heimfahrt/lokaler Unterkunft noch zum Essen für Turniernachlese und Analyse.
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23:40Vor der Wohnung rausgelassen. Spät, aber gut. Eindrücke haben hart geballert. Für nächstes Jahr: lokalen Club kontaktieren, halbes Jahr Vorbereitung, dann aktiv gehen – ganz klar!
Besten Dank für einen goeden Middag an Active Club Dietsland#sportlicheRechte
@KDN2013