In den aktuellen Entwicklungen rund um den Meteoriteneinschlag in Koblenz-Güls gibt es ein großes wissenschaftliches Problem: Der Meteorit hat offiziell noch keinen Namen, weil die Besitzer mitsamt dem Hauptfund unauffindbar sind.
Forscher versuchen derzeit dringend, den Fall zu lösen:
• Es fehlen 20 Gramm für die Wissenschaft: Der Planetologe Dennis Harries (https://www.google.com/search?kgmid=%2Fg%2F11h0lbm54w&q=Dennis+Harries) vom Luxemburger Institut für Wissenschaft und Technologie möchte dem Gestein offiziell einen Namen geben. Die internationale Organisation Meteoritical Society verlangt dafür jedoch, dass mindestens 20 Gramm des Meteoriten für die Forschung hinterlegt werden, damit zukünftige Generationen die Daten überprüfen können. [1] (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/forscher-sucht-meteorit-aus-guels-100.html)
• Die 400 Gramm Gestein sind "abgetaucht": Obwohl bei dem Einschlag im März insgesamt rund 400 Gramm Meteoritenmaterial im Haus sichergestellt wurden, haben die Behörden das größte Stück (ca. 160 Gramm) rechtmäßig an die Hauseigentümer übergeben. Seither gibt es keinerlei Kontakt mehr zu den Bewohnern. Weder der Ortsvorsteher Hans-Peter Ackermann noch die Wissenschaftler konnten die Eigentümer bisher erreichen – vor Ort macht niemand die Tür auf. [1] (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/forscher-sucht-meteorit-aus-guels-100.html)
• Der Namensstreit wartet auf Klärung: Sollten die Besitzer wieder auftauchen und das Material bereitstellen, wartet schon die nächste Diskussion. Während der Gülser Ortsvorsteher möchte, dass der Himmelskörper offiziell „Güls“ getauft wird, plädiert der Forscher Dennis Harries (https://www.google.com/search?kgmid=%2Fg%2F11s7gdhcy5&q=Dennis+Harries) für „Koblenz“, da Meteoriten standardmäßig nach dem größten bekannten Ort in der Nähe benannt werden. [1] (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/forscher-sucht-meteorit-aus-guels-100.html)
Post #112603
8.02K