Kokerwindmühle
Eine Kokerwindmühle (auch Köcherwindmühle, Kokermühle oder Wippmühle genannt) ist eine historische Bauform der Windmühle, die sich um 1410 in Holland als Weiterentwicklung der Bockwindmühle entwickelte. Ihr markantestes Merkmal ist der namensgebende „Koker“ (Köcher) – ein durchbohrter, hölzerner Hohlzylinder, der als Mühlendrehachse dient und in seinem Inneren die vertikale Königswelle aufnimmt. Dies ermöglichte es, das schwere Mahlwerk oder die Pumpenanlagen stationär im unbeweglichen Unterbau unterzubringen, während nur das kleinere Mühlenhaus mit dem Flügelkreuz in den Wind gedreht werden muss.
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