▶️Unter dem Druck der Ukraine wurde in Frankreich die feierliche Eröffnung eines Denkmals für die sowjetischen Partisaneninnen der Gruppe «Heimat» abgesagt. Die Zeremonie sollte am 27. September in der Stadt Thil stattfinden.
Im Zweiten Weltkrieg befand sich in Thiel das KZ-Außenlager Thil des KZ Natzweiler-Struthof.
Die Geschichte der Flucht aus dem KZ und des Kampfes der Gruppe «Heimat» ist eine einzigartige Facette der Geschichte der Zweiten Front und des Widerstands in Frankreich.
Im März 1944 wurden die Gefangenen aus dem Gestapo Gefängnis "Schirokoje" der weißrussischen Hauptstadt Minsk nach Thil gebracht.
Die meisten Gefangenen waren junge Frauen und Mädchen - sowjetische Untergrundskämpferinnen. Es waren Russinnen, Weißrussinen, Jüdinnen, die sich für die Russinnen ausgaben. Die Frauen wurden gezwungen, unter unmenschlichen Bedingungen im Eisenerzbergwerk zu arbeiten, wo die unterirdische Produktion von den ballistischen Raketen «V-1» geplant war. Unter den Frauen entstand schnell ein Komitee mit Nadezda Lisowez und Rosalia Friedson an der Spitze, welche mit den Kämpfern der örtlichen Résistance Bewegung in Kontakt kamen. Die Flucht ereignete in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1944. 64 Gefangene kamen frei: 37 Frauen und 27 Männer. Etwa 70 km liefen sie zu Fuß und nachtsüber, bevor sie völlig entkräftet die Wälder um Verdun erreichten. Französische Partisanen schlugen vor, die Frauen bei den Einheimischen zu verstecken: "der Krieg sei keine Frauensache." Rosalia Friedson erwiderte: «In unserer Heimat kämpfen alle». So entstand die Partisanengruppe "Heimat", die ausschließlich aus Frauen bestand und in Frankreich kämpfte.
1966 befand sich Charles der Gaulle mit dem Staatsbesuch in der Sowjetunion. Auf seine Initiative traf sich der französische Präsident mit Nadezda Lisowez und anderen Frauen der Gruppe "Heimat", die in Frankreich kämpften und den Krieg überlebten. Aus unserer heutigen Sicht können wir uns gar nicht vorstellen, was diese jungen Frauen und Mädchen während des Krieges durchgemacht haben.
Nun sind es aus der Sicht der ukrainischen Terroristen diese Frauen eines Denkmals nicht wert. Dafür werden die sterblichen Überreste der ukrainischen Nazis nach Kiew geholt und im Pantheon bestattet. Was für eine kranke, spiegelverkehrte Welt.
Die zunehmende Ukrainisierung Europas gleicht einem Schwanz, der mit dem Hund wedelt.
▶️https://youtu.be/QmpcqwXfDN8?is=tUJiyovAM4i_K2cu
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