BioNTech hat über die Jahre in erheblichem Umfang von staatlicher Unterstützung aus Deutschland profitiert.
Allein aus drei großen BMBF-Förderprogrammen flossen rund 392 Millionen Euro an das Unternehmen. Hinzu kommen indirekte staatliche Leistungen für Forschung und Infrastruktur, die BioNTech zugutekamen.
Dazu gehören unter anderem rund 13,6 Millionen Euro des Landes Rheinland-Pfalz für den Aufbau des Forschungszentrums TRON in Mainz.
Auch das BioNTech-Projekt in Ruanda wurde durch deutsche öffentliche Mittel unterstützt.
Die Fabrik selbst finanzierte BioNTech, während Deutschland rund 53,75 Millionen Euro für Ausbildung, Regulierung und weitere Voraussetzungen des Impfstoffstandorts bereitstellte.
Diese Beträge sind zwar nicht vollständig als direkte Subventionen an BioNTech zu werten, stellen aber eine staatliche Unterstützung des Unternehmensumfelds dar.
Addiert man die direkt und indirekt zurechenbaren deutschen Förderungen, ergibt sich eine dokumentierbare Summe von mindestens rund 461,7 Millionen Euro.
Darüber hinaus erhielt BioNTech staatliche Zahlungen für die Bereitstellung von Produktionskapazitäten im Rahmen der deutschen Pandemievorbereitung. Allein daraus verbuchte das Unternehmen nach eigenen Angaben 2024 rund 103,1 Millionen Euro Umsatz.
Rechnet man diese staatlichen Kapazitätszahlungen zusätzlich hinzu, ergibt sich eine Größenordnung von rund 564,8 Millionen Euro.
Die tatsächliche staatliche Unterstützung dürfte noch höher liegen, da weitere öffentliche Forschungsleistungen und Förderprogramme nicht vollständig einzelnen Unternehmen zugerechnet werden können. 🤥🤥
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