🔥⚡️ Nestlé & Lebensmittelsicherheit – der Fall Yasmine Motarjemi
Eine ehemalige hochrangige Food-Safety-Managerin von Nestlé hat jahrelang vor internen Missständen gewarnt – und wurde dafür systematisch gemobbt und entlassen
🔸 Yasmine Motarjemi (ehemals WHO, später globale Leiterin für Lebensmittelsicherheit bei Nestlé) schlug Alarm wegen Nestlé-Kinderkeksen, an denen Babys beinahe erstickt wären. Ursache: Mehl, das im Mund verklumpte.
🔸 Nestlé soll von solchen Fällen bereits seit etwa zwei Jahren gewusst haben, ohne die Rezeptur zügig zu ändern.
🔸 Statt die Probleme konsequent anzugehen, wurde Motarjemi laut Gerichtsurteilen isoliert, gemobbt und schließlich entlassen.
🔸 Nach einem langen Rechtsstreit verurteilten Schweizer Gerichte Nestlé wegen Mobbings und sprachen ihr eine hohe Entschädigung zu.
🔸 Motarjemi berichtet von internen Äußerungen aus dem Bereich Nestlé Waters. Demnach soll es Überlegungen gegeben haben, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu verstärken, dass Leitungswasser kontaminiert sei – um den Absatz von Flaschenwasser zu steigern. Ob und in welchem Umfang das umgesetzt wurde, bleibt unklar.
Fakt ist jedoch:
🔸 Leitungswasser wird in der Regel strenger und häufiger kontrolliert als viele Mineralwässer.
🔸 Bei Stichproben in Flaschenwässern werden immer wieder problematische Substanzen (z. B. erhöhte Arsen- oder Benzolwerte, in Einzelfällen auch Fäkalbakterien) gefunden.
Der Fall Motarjemi zeigt, wie schwierig es für Insider sein kann, wenn Lebensmittelkonzerne Profit und Image über konsequente Sicherheit stellen.
Passend dazu:
🔹 Nestlé und seine dunkle Seite
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