Weston A. Price – Ernährung und körperliche Degeneration
„Price war einer der ersten Menschen, der auf den Zusammenhang von schlechter Zahngesundheit und schlechter Ernährung hinwies. Bereits 1894 begann Price, die Ernährung als den Hauptfaktor für Karies zu betrachten. Er bemerkte, dass die Kinder seiner Patienten Probleme hatten, die ihre Eltern nicht kannten.
Price begann, sich mit den Naturvölkern zu befassen, die für ihre ausgezeichneten, gesunden Zähne und ihren starken Körperbau bekannt waren. Dies führte Price in den nächsten zehn Jahren rund um die Welt, wo er seine Theorie untersuchte.
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Er stellte fest, dass die Ureinwohner nicht nur perfekt geformte Zahnreihen mit 32 Zähnen besaßen, sondern auch minimale oder gar keine Karies aufwiesen. Und denken Sie daran, dass dies Menschen sind, die keine elektrischen Zahnbürsten und Crest Whitestrips 3 Mal am Tag benutzen.
Diese Menschen hatten gut ausgebildete Zahnbögen und waren grundsätzlich keinen modernen Nahrungsmitteln ausgesetzt. Heutzutage neigen die Menschen dazu, sich Zähne entfernen zu lassen, weil unsere Gesichter und Kiefer zu klein geworden sind, um die notwendige Anzahl von Zähnen zu halten. Price brachte dies mit dem Konsum von modernen, verarbeiteten Nahrungsmitteln in Verbindung.
Sobald sich in diesen Kulturen ein moderner Lebensstil eingeschlichen hatte, zeigten sich Probleme mit Karies und schiefen Zähnen. Price sandte Lebensmittelproben der ursprünglichen Kost zurück, deren Analyse ergab, dass diese Lebensmittel bis zu zehnmal mehr Vitamine und Mineralien enthielten als moderne raffinierte Lebensmittel. Auch nahmen sie sehr hohe Mengen der fettlöslichen, tierischen Vitamine A und D im Rahmen ihrer ursprünglichen Ernährung zu sich.
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Die ursprünglichen Ernährungsgewohnheiten beinhalteten viel faserhaltige Gemüse, geringe Mengen an Früchten und einen überdurchschnittlichen Verzehr von tierischen Fetten. In vielen Fällen stammten die tierischen Fette aus Vollmilch und Butter. Bei diesen Tieren handelt es sich vor allem um grasgefütterte, nicht hormonbehandelte Tiere, die große Mengen an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin A, D und E enthielten.
Die Angehörigen all dieser Völker befanden sich auch in bester körperlicher Verfassung. Sie hatten starke Knochen und schlanke Muskeln. Sie waren fit und in der Lage, lange Distanzen zu bewältigen.
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Indianer die noch mit einer Traditionellen Lebensweise aufwuchsen, hatten durchwegs schön gerundete Zahnbögen, eine harmonische Gesichtsbildung und einen ausgezeichneten Zustand der Zähne. Nachfolgende Generationen, die hingegen mit moderner Ernährung aufwuchsen, zeigten neben erhöhter Krankheitsanfälligkeit auch vermehrt körperliche Degenerationen. Kamen Kinder früher ohne ärztliche Hilfe zur Welt, stiegen Geburten die einen operativen Eingriff benötigten, aufgrund verändertem Körperbau sprunghaft an.“
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