Natürliche „Blutverdünnung“ - durch Erden?
EARTHING Heilendes Erden
Ober, Sinatra, Zucker, 2012
Die informelle Studie bei mir zu Hause inspirierte mich 2009 zu einer Untersuchung, bei der ich feststellen wollte, ob das Erden tatsächlich das Verklumpen der roten Blutkörperchen beeinflussen kann, wie wir es in den Dunkelfeldbildern sahen. Insbesondere interessierte mich, ob die Ergebnisse reproduzierbar waren. Mit diesem Ziel im Hinterkopf bereitete ich mit Dr. Gaetan Chevalier eine Studie vor. (Das ist der Elektrophysiologe aus Kalifornien, der schon an anderen Untersuchungen zum Erden mitgewirkt hatte.) Wir entwickelten ein Experiment, bei dem wir nicht nur die Verklumpung des Blutes messen wollten, sondern auch das sogenannte Zetapotenzial. Wahrscheinlich haben Sie (wie die meisten Menschen) davon noch nie etwas gehört. Das Zetapotenzial bezeichnet den Grad der negativen Ladung an der Oberfläche eines roten Blutkörperchens.
Wir suchten uns für unseren Versuch zehn gesunde Erwachsene aus, von denen niemand irgendwelche Medikamente nahm. Sie kamen einzeln in eine Klinik in Südkalifornien und saßen bequem in einem Liegesessel, während sie für zwei Stunden geerdet wurden. Dafür klebten wir ihnen geerdete Elektrodenpflaster an die Fußsohlen und Handflächen, wie wir es in den früheren Untersuchungen auch gemacht hatten. Vor und nach den zwei Stunden ununterbrochenen Erdens nahmen wir Blutproben.
Bei der Blutanalyse staunten wir sehr. Wir hatten mit einer leichten Verbesserung des Zetapotenzials gerechnet, vielleicht mit 30 Prozent. Stattdessen fanden wir eine durchschnittliche Verbesserung um 270 Prozent!
…
Nach der wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema liegen die gesunden Werte für das Zetapotenzial zwischen -9,3 Millivolt (mV) und -15 mV; der Durchschnittswert liegt bei -12,5 mV. In unserem Experiment, für das wir die zehn Teilnehmer zwei Stunden erdeten, verbesserte sich das durchschnittliche Zetapotenzial von einem eher niedrigen Wert von -5,28 mV vor dem Erden auf einen gesunden Wert von -14,26 mV. Nach meinem Verständnis ist Blut mit einem niedrigen Zetapotenzial eher dick, sozusagen breiig, es fließt weniger frei und verklumpt leichter. Im Vergleich dazu entspricht ein höheres Zetapotenzial einer stärker negativen Ladung der Blutkörperchen, etwa der roten Blutkörperchen. Das heißt, sie stoßen einander leichter ab, verschaffen sich selbst also mehr „Ellenbogenfreiheit" und fließen besser. Blutgefäße sind wie Autobahnen: Der Verkehr soll glatt und flüssig dahinfließen, Staus sind unerwünscht…
Von den Zahlen einmal ganz abgesehen verändert und normalisiert das Erden die Blutspannung unserem Eindruck nach augenscheinlich enorm, indem es das Zetapotenzial und die Viskosität verbessert. Technisch gesprochen setzten wir eine geringe Blutmenge einem elektrischen Feld aus und beobachteten mittels eines Dunkelfeldmikroskops, wie viele rote Blutkörperchen sich in einem bestimmten Zeitraum bewegten. Das machten wir vor und nach dem zweistündigen Erden. Nach unserer Beobachtung bewegten sich die roten Blutkörperchen in dem vor dem Erden abgenommenen Blut kaum. Nach dem Erden bewegten sie sich schnell. Außerdem waren in den „Vorher-Bildern" erheblich mehr Verklumpungen als in den „Nachher-Bildern“.
Alles zusammengenommen sprechen die Ergebnisse für bessere Durchblutung, besseren Blutfluss und bessere Viskosität, also für dünneres und beweglicheres Blut. Das sieht jeder Kardiologe gern.
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🎞 The Earthing Movie
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📄 Die Gleichheit der Frequenz von Körperschwingung und Erdschwingung ist eine höchst erstaunliche Tatsache
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