Warum alles, was sie über Viren wissen, falsch ist 1/2
Sayer Li
Die sogenannte »Keimtheorie« galt bisher als unumstößliche Wahrheit. Bahnbrechende neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass das meiste, was wir über vermeintlich tödliche Viren wie den Influenza-Erreger wissen, in Wirklichkeit nicht auf Fakten beruht, sondern auf Mythen …
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Spätestens seit der relativ neuen Entdeckung des Mikrobioms weist das Glaubenskonzept »Bakterien, Keime und Viren sind unsere Feinde« massive Schwachstellen auf und wir beginnen zu begreifen, inwieweit diese sogar für die Gesundheit von Säugetieren nützlich sind.
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Die ausgesprochen renommierte Cochrane Collaboration sagt, es gebe zahlreiche unterschiedliche Grippeviren, die nicht Influenza A sind – auf die die Grippeimpfstoffe abzielen –, die aber nichtsdestotrotz zu Symptomen beitragen können, die identischen mit denen einer Influenza A sind.
»Mehr als 200 Viren verursachen Grippe und grippale Infekte, die zu denselben Symptomen führen (Fieber, Kopfschmerzen, Schmerzen, Husten und laufende Nase). Ohne Labortests können Ärzte die beiden Erkrankungen nicht auseinanderhalten. Beide dauern über Tage an und führen selten zum Tod oder zu schweren Krankheiten. Im besten Fall könnten Impfstoffe nur gegen Influenza A und B wirksam sein, auf die etwa 10 Prozent sämtlicher kursierender Viren entfallen.« (Quelle: Cochrane Summaries)
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Selbst der Begriff »Immunisierung« ist im Zusammenhang mit Impfung sehr irreführend. Wer dieses Wort verwendet, setzt Wirksamkeit voraus und lässt es aussehen, als wären die Impfgegner gegen Immunität. Dabei sind sie in Wahrheit pro Immunität (durch saubere Luft, sauberes Essen, sauberes Wasser und Sonnenlicht). Aber sie sind nicht bereit, sich oder ihre gesunden Kinder »zwangsläufig unsicheren« medizinischen Eingriffen auszuliefern, deren vermeintlicher Nutzen ausschließlich in der Theorie existiert.
Noch interessanter wird die ganze Angelegenheit, wenn wir uns eine Studie aus dem Jahr 2015 ansehen. Hier stieß man erstmals in die molekularen Tiefen dessen vor, woraus sich das Grippevirus zusammensetzt. Wenn man bedenkt, wie lange bereits mit Impfstoffen gearbeitet und ihr Einsatz beworben wird, ist es schon erstaunlich, dass bislang noch nie versucht wurde, vollständig abzubilden, aus welchen Eiweißen sie bestehen und woher diese stammen. Jahr für Jahr stecken wir Milliarden in Grippeimpfstoffe und rufen in einer weltweiten Kampagne zum Kampf gegen den viralen Feind auf, dabei wissen wir überhaupt erst seit wenigen Jahren, wie dessen grundlegende Bausteine aussehen? Das ist nur schwer zu begreifen, doch es ändert nichts daran, dass es der Wahrheit entspricht.
Die Kurzfassung der Studie beginnt ausgesprochen provokant:
»Viren nutzen für die Ausbreitung zwischen den Wirten sogenannte Virionen. Insofern ist die Zusammensetzung des Virions zentraler Bestimmungsfaktor für die virale Übertragbarkeit und Immunogenität.«
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Es geht hier um die Erkenntnis, dass Virionenpartikel verblüffende Ähnlichkeiten zu natürlich vorkommenden virusähnlichen Partikeln – sogenannte Exosomen – aufweisen, die von sämtlichen lebenden Zellen produziert werden. Exosomen sind wie viele Viren (d.h. umhüllte Viren) von einer Membran umhüllt. Auch hinsichtlich der Größe (50 bis 100 Nanometer) ähneln sie den Viren (20 bis 400 Nanometer). Sie enthalten zudem biologisch aktive Moleküle, etwa Proteine und Lipide, sowie Moleküle wie RNA, die Informationen enthalten. All das ist exakt so oder zumindest sehr ähnlich zu allem, was man in Viruspartikeln findet.
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