🍂🌿 Herbstküche aus dem eigenen Garten – Folge 3
🎃 Kürbis: Cremiger Genuss und natürliche Fermentation
Ob Hokkaido, Butternut oder Muskatkürbis – die bunten Früchte sind vielseitig, aromatisch und lassen sich bei richtiger Lagerung oft über viele Wochen aufbewahren.
Kürbis enthält unter anderem Beta-Carotin, Ballaststoffe und Kalium.
Zwei Rezepte für deine Herbstküche!
🥣 Rezept 1: Cremige Hokkaido-Kürbissuppe
🎃 Zutaten für 3–4 Portionen
👉 800 g Hokkaido-Kürbis
👉 1 Zwiebel
👉 1 Knoblauchzehe
👉 1 mittelgroße Karotte
👉 1 EL Olivenöl
👉 700 ml Gemüsebrühe
👉 100 ml Sahne/ungesüßte pflanzliche Alternative
👉 1 kleines Stück frischer Ingwer
👉 Salz und Pfeffer
👉 Etwas Muskatnuss
👉 Frische Petersilie oder Kürbiskerne zum Garnieren
Zubereitung
👉 Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Hokkaido muss nicht geschält werden.
👉 Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
👉 Zwiebel, Knoblauch und Karotte klein schneiden.
👉 Olivenöl in einem Topf erwärmen und die Zwiebel glasig dünsten.
👉 Knoblauch, Karotte und den fein geriebenen Ingwer hinzufügen und kurz mitdünsten.
👉 Die Kürbiswürfel dazugeben und alles mit der Gemüsebrühe aufgießen.
👉 Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
👉 Die Suppe fein pürieren und die Sahne einrühren.
👉 Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken.
Serviertipp
Mit gerösteten Kürbiskernen, frischer Petersilie, ein paar Tropfen Olivenöl und ein paar Balsamico-Crema Tropfen wird die Suppe besonders lecker und sieht obendrein wunderbar fürs Auge aus 😊
🫙 Rezept 2: Würzig fermentierter Kürbis
Schon einmal Kürbis fermentiert? Auch dieses Herbstgemüse lässt sich milchsauer vergären.
Wichtig ist, einen festen, frischen Kürbis zu verwenden. Da Kürbis relativ weich werden kann, empfiehlt sich ein kleiner Versuch mit einer überschaubaren Menge.
🎃 Zutaten
👉 500 g fester Kürbis, beispielsweise Hokkaido
👉 500 ml Wasser
👉 15 g Salz ohne Zusätze
👉 1 kleine Knoblauchzehe nach Wunsch
👉 1 TL Senfkörner
👉 Einige Pfefferkörner
👉 Optional: etwas frischer Ingwer
Zubereitung
👉 Den Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne entfernen.
👉 Das Fruchtfleisch in gleichmäßige, nicht zu kleine Stücke schneiden.
👉 Das Salz vollständig im Wasser auflösen.
👉 Die Kürbisstücke zusammen mit den Gewürzen in ein sauberes Fermentationsglas geben.
👉 Mit der Salzlake übergießen, bis alle Stücke vollständig bedeckt sind.
👉 Mit einem geeigneten Fermentationsgewicht beschweren.
👉 Das Glas mit einem Gärverschluss verschließen, damit entstehende Gase entweichen können.
👉 Bei etwa 18–22 °C fermentieren lassen und regelmäßig kontrollieren.
🌿 Wichtig bei der Kürbisfermentation
Kürbis ist weicher als viele andere Gemüsearten. Deshalb kann er während der Fermentation schnell an Festigkeit verlieren.
👉 Achte auf eine vollständige Bedeckung mit Lake.
👉 Verwende saubere Gefäße und halte dich an ein bewährtes Fermentationsverfahren.
👉 Kontrolliere das Ferment regelmäßig.
👉 Bei Schimmel, ungewöhnlichen Verfärbungen oder fauligem Geruch das gesamte Ferment entsorgen.
Die Fermentationsdauer hängt von Temperatur, Stückgröße und Ausgangsbedingungen ab. Verwende deshalb für Kürbis ein erprobtes Rezept mit klaren Angaben zur sicheren Fermentation, statt dich allein auf eine feste Anzahl von Tagen zu verlassen.
Nach abgeschlossener Fermentation kühl lagern.
🎃 Wusstest du schon?
Die kräftig orange Farbe vieler Kürbissorten stammt von Carotinoiden. Einige davon, darunter Beta-Carotin, kann unser Körper in Vitamin A umwandeln.
Da Beta-Carotin fettlöslich ist, kann etwas Olivenöl in der Kürbissuppe seine Aufnahme unterstützen. 🫒
🍂 Herbst-Tipp
Wenn du mehrere Kürbisse geerntet hast, musst du nicht alles sofort verarbeiten.
👉 Einen Teil kannst du zu Suppe oder Ofenkürbis verarbeiten.
👉 Aus gegartem Kürbis lassen sich Püree und Aufstriche herstellen.
👉 Ganze, unbeschädigte Kürbisse lassen sich je nach Sorte kühl, trocken und gut belüftet lagern.
🌿 Natürlich genießen. Regional ernten. Traditionelles Wissen bewahren.
🌳 Allerlei Gesundbrunnen
🤝 https://t.me/Gesundbrunnen
Post #3114
675

- ❤ 4
- 🥰 2