Aus gegebenem Anlass möchte ich als Familienvater und Kampfsportler die Situation zusammenfassen und in aller Bescheidenheit Eltern, Pateneltern und allen, die schulpflichtige Kinder in ihrem Umfeld haben, ein paar Tipps mit auf den Weg geben.
Fangen wir mit simpler Mathematik an: Im Vergleich zu den 90ern ist die Zahl der 12- bis 18-Jährigen signifikant zurückgegangen. Ein nennenswerter Teil sind Einzelkinder, oft ohne Verwandtschaft im selben Alter. Der Migrationsanteil in derselben Kohorte ist gleichzeitig stetig gestiegen. Oft aus kinderreichen Familien, oft mit großen Verwandtschaftsbanden. Die deutschen Kinder sind nicht selten in (deutlicher) Unterzahl.
Das Aufwachsen mit Geschwisterkindern sorgt für eine höhere Frustrationstoleranz und nicht selten für eine größere körperliche Durchsetzungsfähigkeit. Es entsteht schon früh eine Asymmetrie zwischen deutschen Kindern und jenen aus dem migrantischen Milieu.
Eine weitere Asymmetrie resultiert aus den Erziehungsmethoden. Unter deutschen Eltern hat sich ein kooperativer Erziehungsstil etabliert, der fast gänzlich jede Form von Strenge vermissen lässt und körperliche Gewalt (richtigerweise) ausschließt. Was eine gesellschaftliche Errungenschaft ist, gereicht diesen Kindern bei körperlichen Auseinandersetzungen zum Nachteil. Anders als ausländische Altersgenossen, die meist deutlich strenger und patriarchalischer erzogen wurden, haben die deutschen Kinder oft keine Gewalterfahrung.
Wie kann man seine Kinder wehrfähiger machen?
1. (Kampf-)Sport
Ab dem dritten Lebensjahr muss jedes Kind zum Turnen. Es gibt keinen Sport, der einem Menschen so gut Körpergefühl vermittelt wie Turnen: Koordination, Gleichgewicht, Konzentration, Kraft und Beweglichkeit.
2. Kampfsport ab dem fünften Lebensjahr
Boxen, Karate, Judo – ganz egal. Dabei wird das Kind von den Eltern nicht nur ermutigt, sondern auch – wenn nötig – ganz klar gezwungen. Keine Kooperation. Kinder verlieren schnell die Lust. An etwas dranzubleiben, muss gelernt sein.
Kampfsport ist wie das Spielen eines Instruments: So richtig Spaß macht es erst, wenn man es kann. Davor erlebt das Kind Frust, Enttäuschung und Lustlosigkeit. Hier sind langer Atem und Durchsetzungsvermögen seitens der Eltern gefragt!
Hier lernt das Kind, sich zu verteidigen. Es lernt, wie es sich anfühlt – auf Deutsch gesagt –, in die Fresse zu bekommen. Neben den praktischen Fähigkeiten wachsen die Schmerztoleranz und, ganz wichtig, das Selbstvertrauen! Nach drei Monaten Kampfsport ist die Brust breit wie nie.
Die Erfahrung, etwas „durchzuziehen“, was anfänglich keinen Spaß macht, bis es dann Spaß macht und man richtig gut wird, formt das Kind fürs Leben. Für alle Lebensbereiche. Wahrscheinlich eine der wichtigsten Erfahrungen menschlichen Daseins.
3. Gleichgesinnte finden und Netzwerke bilden
Sucht nach Gleichgesinnten. Bildet Netzwerke. Pflegt Kontakt zu Familien aus Nachbarschaft, Schule und Vereinen. Ersetzt die Verwandtschaft durch andere Gruppen. Macht es für eure Kinder. Lehrt ihnen, dass es in Ordnung ist, sich zu verteidigen – auch körperlich!
Ist dein Kind schon deutlich älter als oben beschrieben? Egal! Ab zum Kampfsport. Auch da gilt: Nachdruck! Teenager finden immer Ausreden. Keine Kompromisse. Eure Kinder werden es euch danken, sobald sie älter sind und die Hormone sich eingependelt haben.
Kampfsporterprobte Kinder werden viel seltener „ausgewählt“. Und wenn doch: lieber kampfsporterprobt als nicht.
Ansonsten gilt natürlich: Remigration, jetzt!
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Forwarded from SfN - Arbeitskreis Sicherheit
