Man fragt sich in diesen Tagen wirklich, in welchem schlechten Film wir eigentlich gelandet sind. Da blickt man auf die Kriminalitätsstatistiken, hofft auf smarte Sicherheitskonzepte, einfach mehr "Remigration oder wenigstens eine funktionierende Justiz – und dann kommt die Polizei Bremen um die Ecke. Mit einem bahnbrechenden, absolut revolutionären Geheimtipp für Frauen in akuten Notsituationen: Dem Finger im Hals.
Richtig gelesen. Wenn der Angreifer im Gebüsch lauert, lautet das offizielle polizeiliche Erfolgskonzept der Zentralen Prävention: Erstmal kräftig den Würgereiz aktivieren und dem Täter die letzte Mahlzeit vor die Füße kippen! Denn nichts schlägt einen Gewalttäter so sehr in die Flucht wie die biologische Allzweckwaffe des menschlichen Magens. Das ist nicht nur maximal würdelos für das Opfer, sondern zieht die bittere Realität von Gewalt gegen Frauen komplett ins Lächerliche.
Stellen wir uns diese Taktik einmal in der Praxis vor. Die Polizei, dein Freund, Helfer und... Kotz-Coach?
Während man in Selbstverteidigungskursen früher lernte, wie man effektiv zutritt, Schwachstellen des Angreifers ausnutzt oder laut um Hilfe schreit, setzt man im Norden jetzt auf die Kraft des Ekels. Ein genialer Plan! Warum hat die Bundeswehr eigentlich noch keine Spezialeinheit für strategisches Erbrechen gegründet? Warum rüsten wir die Streifenwagen nicht direkt mit Brechmitteln statt mit Pfefferspray aus?
Die Begründung der Ordnungshüter setzt dem Ganzen die Krone auf: Das Ganze sei eine „Option für den absoluten Extremfall“, um den Angreifer psychisch zu irritieren. Na klar. Welcher Kriminelle verliert nicht sofort die Lust an einer Straftat, wenn das Opfer erst einmal eine Runde den Mageninhalt präsentiert? Dass eine Frau in einer solchen Todesangst wahrscheinlich ganz andere körperliche Reaktionen zeigt – wie eine Schockstarre – und kaum die motorische Ruhe besitzt, sich mal eben strategisch den Finger in den Hals zu stecken, wird in den behördlichen Elfenbeintürmen scheinbar geflissentlich ignoriert.
Es ist eine Bankrotterklärung der öffentlichen Sicherheit. Anstatt Frauen echten, effektiven Schutz und funktionierende Prävention zu bieten, wälzt man die Verantwortung mit absurden und erniedrigenden Ratschlägen auf die potenziellen Opfer ab. Frei nach dem Motto: „Tja, hättest du mal vorher ordentlich zu Abend gegessen, dann hättest du dich jetzt auch effektiver verteidigen können!“
Man weiß wirklich nicht, ob man über so viel staatlich geprüfte Absurdität lachen oder einfach nur laut schreiend den Kopf auf den Schreibtisch schlagen soll. Eines steht jedenfalls fest: Das Sicherheitskonzept der Zukunft kommt ganz ohne Blaulicht und Sirene aus – es reicht eine Portion Magenbitter.
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