Die Story um Koçaks Verstrickungen wird gerade richtig wild. Er und sein Kollege Niklas Schrader wollten es offenbar sehr genau wissen.
Im Februar 2022 stellten die beiden eine Anfrage zu Anti-Clan-Einsätzen und fragten nach Ort, Datum, Uhrzeit, eingesetzten Polizeieinheiten, Einsatzkräftestunden und sogar nach getragenen Maschinenpistolen und anderen Schnellfeuerwaffen.
Man wollte offenbar nicht nur wissen, was die Polizei tat, sondern ziemlich genau wann, wo, mit wem und womit.
Im September folgte die nächste Anfrage – diesmal zu Hausdurchsuchungen im Clanmilieu,einschließlich der Untergliederung der eingesetzten Polizei und ihrer Bewaffnung.
Und während die Berliner Polizei die Bekämpfung der Clankriminalität intensivierte, forderte die Linksfraktion im Dezember 2022, die Gewerbeüberwachung vollständig aus dem LKA herauszulösen. Die Verbundeinsätze gegen Clankriminalität seien „rechtlich problematisch“, „stigmatisierend“ und „diskriminierend“.
Das erklärte Ziel: „Entpolizeilichung staatlicher Aufgabenwahrnehmung.“
Übersetzt: „Polizei raus und fuck you.“
https://linksfraktion.berlin/themen/th/innenpolitik/berliner-gewerbeueberwachung-neu-strukturieren/news/berliner-polizei-laesst-faelle-rechter-kriminalitaet-liegen-senatorin-muss-sich-erklaeren/
Schrader setzte im selben Monat die detaillierten Anfragen im Alleingang fort.
Was genau lief hier – und seit wann?
Mich würde ja schon interessieren, wie viele Mitglieder der Linken bei dieser Anti-Polizei-/Pro-Clan-Nummer mitgemischt haben. Langsam hätte ich gern ein Organigramm.
(Netzfund)
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