Gemeinsamer Brief:
Merz und fünf weitere Regierungschefs dringen auf schlankeren EU-Haushalt
Kanzler Merz in Saarlouis: Noch haben Deutschland und Frankreich keine gemeinsame Position in Sachen EU-Haushalt.dpa
Eigentlich soll bis Ende des Jahres eine Einigung stehen. Doch sechs Länder lehnen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Aufstockung um 60 Prozent ab.
Bundeskanzler Friedrich Merz und fünf weitere europäische Regierungschefs warnen in den laufenden EU-Finanzverhandlungen, dass der Etatansatz der EU-Kommission nicht zustimmungsfähig ist. In einem Schreiben an die irische EU-Ratspräsidentschaft, welches auch der F.A.Z. vorliegt, heißt es: „Nahezu jeder EU-Mitgliedstaat unternimmt schmerzhafte Anstrengungen, um seine öffentlichen Finanzen zu konsolidieren. Ohne solide öffentliche Finanzen wird es keine europäische Souveränität geben.“Quelle: Frankfurter Allgemeine
Die unterzeichnenden Regierungschefs kommen aus Deutschland, Österreich, Schweden, Finnland, den Niederlanden und Dänemark. Sie betonen in dem Brief vom 28. September, dass sie keine Kürzung des siebenjährigen EU-Finanzrahmens (MFR) ab 2028 im Vergleich zum bestehenden MFR wollen.
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