Der Punkt, an dem es für die Sowjetunion kein Zurück mehr gab, kam im August 1990, als Boris Jelzin den Menschen in Baschkirien sagte:
„Nehmt euch so viel Souveränität, wie ihr schlucken könnt.“
Die Botschaft war klar: Die Regierung war schwach, und die "Unabhängigkeit" war möglich. Baschkirien erklärte kurz darauf seine Souveränität. Tschetschenien ging bei dieser Einladung am weitesten.
Jahre später, nachdem die UdSSR untergegangen war und Russland im Ersten Tschetschenienkrieg blutete, behauptete Jelzin, man hätte ihn missverstanden:
Video Teil 1
Wir sagen dem baschkirischen Volk, den Völkern Baschkiriens, wir sagen dem Obersten Sowjet, der Regierung Baschkiriens: Nehmt euch soviel Souveränität, wie ihr schlucken könnt.
Video Teil 2
Ich habe seinerzeit gesagt, dass man so viel Souveränität nehmen soll, wie man kann [...]
So viel, wie ihr könnt – nehmt nicht mehr, als ihr könnt. Sonst übernehmt ihr euch, wie Tschetschenien, das mehr genommen hat und sich übernahm.
❗️Doch mit seiner "Korrektur", überführte sich Jelzin selbst des Verrats!
⚫️Der erste Tschetschenienkrieg endete mit den Chassawjurt-Abkommen, die praktisch das Existenzende Russlands einleiteten.
❗️Stellt euch folgende Situation vor:
⚫️Zunächst tat man mit dem Beginn des Krieges alles dafür, dass Russland nicht gewinnen sollte.
⚫️Anstatt Berufssoldaten mit Erfahrung in diesen Krieg zu schicken, der vom Westen unterstützt wurde, schickte man Soldaten aus dem Wehrdienst.
❗️Doch wieder einmal überraschten die Söhne des russischen Volkes mit Mut und Willen.
❗️Es gelang am Ende den faktischen Sieg zu erringen und man nahm Grosny ein.
❗️Dieser Sieg konnte nur durch Verrat von oben zunichte gemacht werden. Und dieser Verrat wurde begangen!
🔽Aslambek Aslahanov, Präsident der allrussischen zivilgesellschaftlichen Organisation „Vereinigung der Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden und Sonderdienste der Russischen Föderation“:
Damals war der Krieg noch nicht vorbei. Der erste Tschetschenienkrieg wurde verraten. Zwei Wochen vor dem Sturm auf Grosny warnten die Kämpfer davor und forderten, den Ort zu verlassen, um Opfer zu vermeiden. Genau am vereinbarten Tag nahmen sie die Stadt tatsächlich ein. Und unsere Befehlshaber hatten die Geheimdienste und die OMON bereits abgezogen und die Stadt praktisch aufgegeben. Die Enttäuschung der Soldaten, die an dieser Operation teilgenommen hatten, war groß, denn sie waren schlichtweg verraten worden.
In der Folge nahmen die tschetschenischen Terroristen – dank des Verrats – Grosny erneut ein und zwangen die russischen Truppen zum Rückzug.
❗️Der erste Tschetschenienkrieg "endete" mit der faktischen Kapitulation Russlands. Man sagte praktisch:
"Hier habt ihr eure 'Souveränität'. Behaltet bitte eure Waffen, erholt euch vernünftig, lasst euch weiter vom Westen ausbilden und spezialisieren und dann nehmt bitte einen weiteren Anlauf. In der Zwischenzeit tun wir alles dafür, dass ihr die nötige wirtschaftliche Stabilität durch das russische Mutterland erhaltet und geben euch den bedingungslosen Zugang zu unseren Ressourcen."
🔽Ruslan Hasbulatow, Vorsitzender des Obersten Rates der RSFSR:
Das Abkommen von Chasawjurt zu unterzeichnen – das ging nicht. Ich war wohl der Einzige, der es kritisiert und gesagt hat, dass es eine Schande sei und keinen Frieden bringen würde. Damals wurde ich sogar von meinen Verbündeten kritisiert, doch die nachfolgenden Ereignisse und der zweite Krieg waren die logische Folge genau dieses Abkommens.
❗️Das Zeichen an die "Eliten" wurde erneut gesendet: Wir sind schwach. Der Weg Tschetscheniens lohnt sich.
Heute versucht man Russland wieder nach dem "Schema Tschetschenien" zu unterwerfen. Russland erzielt trotz schwerer Sabotage im Inneren den Sieg. Genau in diesem Moment schreit der Westen nach einem Friedensprozess, um die russischen Truppen zum Rückzug zu bewegen und sich selbst Zeit zu verschaffen.
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