Achtet mal darauf. Alternative Medien bieten nie Schlußfolgerungen, bieten nie alternative Auswege oder Lösungsvorschläge, abseits der vorgegebenen Bahnen des bestehenden Systems an. Es werden ewig Symptome in stundenlangen Gesprächsrunden mit immer denselben Gesichtern gewälzt. Es kommt einem fast so vor, man wolle gar keine Veränderung, dafür aber liebt man es, sich im Egobad der eigenen Prominenz der alternativen Blase zu suhlen, das einem durch das weiterhin in Autoritätsgläubigkeit gehaltene Publikum bereitet wurde.
Stattdessen wird unterhalten. Was für viele bildschirm- und unterhaltungsgewöhnte Leute früher die Tagesschau war, ist heute Nuoviso, Krall oder sonstwer und sonstwas.
Leute werden mit Doom Scolling und Analysen über den neuesten, schlimmen Zustand im passiven, alternativen, empörungsgeladenen Glotzkonsum gehalten, ohne dabei wirklich weiter zu kommen.
Eine grundlegende Analyse darüber, dass es Menschen sind, die dieses System, und damit auch die mit diesem System kommenden Probleme durch eine gewisse Nachfrage erschaffen haben? Fehlanzeige.
Keine Selbstkritik, keine Lösungsorientierung. Dafür ein immer weiter so. Die Symptome als Resultat der eigenen Nachfrage und die Autoritäten zu denen man aufglotzt verändern sich - das Grundproblem bleibt gleich, weil es nicht angesprochen wird.
@dsindf
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