Ich wurde gefragt, was ich so mache...
Ich beobachte die Welt, wie ihr gerade besonders konzentriert und gut sichtbar die Folgen ihres Glaubens an Herrscher auf die Füße fällt.
Es ist fast schon so, als würden die politischen Akteure dem Pöbel ins Gesicht schreien, mit diesem absurden Glauben aufzuhören. Nach dem Motto: "Seht her was ihr alles verursacht, dadurch dass ihr uns erschafft!".
Zur notwendigen und längst überfälligen Schlußfolgerung kommt die Masse trotzdem nicht. Warum nicht? Es gibt keine Lobby. Es gib (noch) keine Crowd die das vermittelt. Stattdessen warten und hoffen die Menschen weiterhin auf den nächsten Messias, der es richten soll.
Richtig, das ist nicht tagespolitisch realistisch und die Welt ist nun mal so wie sie gerade ist. Natürlich kann man eine herrschaftsfreie Welt als Utopie sehen. Es war aber auch nie die Rede davon, die Welt von heute auf morgen dahingehend zu verändern. Es ist ein Prozess der durchlaufen werden muss. Und der braucht Zeit. Nur muß er angestoßen und weiter getragen werden.
Also, das alles was passiert hat diese eine Sache als Ursache. Da sind wir uns alle einig. Und eine herrschaftsfreie Welt einfach als schwachsinnige Utopie abzutun und in gewohnten Mustern weiterzumachen ist ganz offensichtlich auch nicht die Lösung...
Immerhin, es gab wenigstens in Teilen den Fortschritt, dass Leute mehr und mehr die gegenwärtige politische Demokratie als angebliches Werkzeug der Mitbestimmung in Frage stellen und anfangen als das zu erkennen, was sie wirklich ist.
@dsindf
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