Der Kanzler mit den feuchten Augen
Friedrich Merz zeigt immer wieder öffentlich Tränen – zuletzt bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises. Während Medien darin Empathie und Authentizität erkennen, kritisiert Roberto De Lapuente die zunehmende Emotionalisierung politischer Ämter und erinnert an Helmut Schmidts nüchternes Verständnis von Regierungsverantwortung.
Roberto De Lapuente über Kanzlertränen, politische Selbstinszenierung und die Würde eines Amtes, hinter dem die persönliche Gefühlswelt zurückstehen sollte.
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