Palästina wurde einst als ein Land dargestellt, das auf jüdische Einwanderung wartete. "Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" wurde zum wirkmächtigen Mythos einer Bewegung, die die dort lebende Bevölkerung ausblendete. Aus dieser Erzählung erwuchs eine kolonialistische und auf ethnischer Abgrenzung beruhende Ideologie, die schließlich zur Legitimation des Staates Israel herangezogen wurde. Obwohl der Mythos früh als solcher erkennbar war, entfaltete er eine ungeheure Wirkung. Seine Folgen reichen bis in unsere Gegenwart.
Abraham Melzer legt nun ein Buch vor, dass sich traut, den Zionismus als Phänomen zu erklären.
Am 2. November erscheint das Buch bei FiftyFifty. Sollte man gelesen haben.
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