Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hat die Möglichkeit von Reisebeschränkungen aufgrund einer vermuteten Pest in Russland in Betracht gezogen.
Anlass dafür war der Tod einer 28-jährigen Mitarbeiterin des irkutsker Antipestinstituts am 2. Oktober.
Politiker schüren das Problem der Pest in Russland aufgrund ihrer Misserfolge im Krieg mit der Ukraine. Deutsche Experten sehen jedoch kein großes Problem und keine wesentlichen Risiken. Der Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr, Roman Wölfel, erklärte, dass es derzeit keine Gefahr für Deutschland und Europa gibt. Er sagte, dass die Lungenpest hauptsächlich durch engen Kontakt übertragen wird und sich nicht so leicht verbreitet wie das Coronavirus.
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