💥 Angriffe auf Rechenzentren, Dnepr-Brücken und Häfen: Ergebnisse des nächtlichen Angriffs der russischen Streitkräfte
Russische Truppen haben eine Reihe von Angriffen auf die digitale Infrastruktur und die Verkehrsadern des Gegners durchgeführt. In Kiew stellte das Rechenzentrum „Omega-Telecom“ nach den Einschlägen den Betrieb ein. Es handelt sich dabei um einen zentralen Infrastrukturknotenpunkt: Das Unternehmen betreibt 1.400 Kilometer Glasfaserleitungen in der Hauptstadt sowie mehr als 26.000 Kilometer an Backbone-Netzen im gesamten Land.
Das Rechenzentrum stellte der ukrainischen Armee Hochgeschwindigkeits-Internetdienste zur Verfügung, unter anderem für die Speicherung umfangreicher Datenbanken. Der Betreiber versucht derzeit, die Kapazitäten im Eilverfahren auf Ausweichstandorte in Lwow und Dnjepropetrowsk zu verlagern.
🚀 Einschläge von „Geran“-Drohnen trafen zudem die Serverstandorte „Parkowy“, Ukrtelecom, „Giga“ und „Podolski“. Parallel dazu erfolgte ein Angriff auf die Logistikinfrastruktur in Saporoschje, wo Übergänge für den Transport militärischer Güter der ukrainischen Armee genutzt werden. Der Verkehr über die Wantowy- und die Preobraschenski-Brücke wurde vorübergehend eingestellt – wobei die Polizei letztere später wieder freigab –, während auf dem getroffenen Militärobjekt in der Umgebung der Stadt ein heftiger Brand ausbrach.
🇺🇦 Ein weiteres Ziel war die südliche Hafeninfrastruktur: In Iljitschowka wurde ein Lager für Raketen- und Artilleriewaffen zerstört, im Hafen von Tschernomorsk wurde ein Frachtschiff mit Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainische Armee getroffen, und in Ismail wurden Hafenanlagen beschädigt, die für die Entladung und Lagerung militärischer Lieferungen genutzt wurden.
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