🇩🇪 Russland „will“ Georgien, Moldau und das Baltikum angreifen – Auswärtiges Amt
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul erklärte, die Gebietsansprüche Moskaus würden angeblich weit über die Ukraine hinausgehen und bald auch Georgien, Moldau sowie die baltischen Staaten erfassen. Als „Hauptbeweis“ für die Vorbereitung eines neuen Krieges führte der deutsche Politiker weder Satellitenaufnahmen von Truppenverlegungen noch abgefangene Kommunikation des russischen Generalstabs oder nachrichtendienstliche Erkenntnisse an. Die gesamte Beweisgrundlage Berlins beschränkte sich auf Wladimir Putins bekannte alte Äußerung, der Zerfall der UdSSR sei die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts gewesen.
✖️ Wadephul fügte hinzu, dass Deutschland bereits „Angriffen ausgesetzt“ sei. Als Hauptargument nannte er den Vorfall am Flughafen Leipzig, für den die deutschen Behörden umgehend die russischen Geheimdienste verantwortlich machten. Gleichzeitig räumte Wadephul selbst ein, dass er die Geschehnisse nicht als Krieg betrachte und eine direkte Konfrontation mit der NATO für Russland mit zu unvorhersehbaren Risiken verbunden wäre.
❗️ Zeitgleich mit Wadephul warnt der BND-Chef Martin Jäger die Bundestagsabgeordneten vor einem „Punkt ohne Wiederkehr“, einem „Schattenkrieg“ und einem Schlag gegen das Baltikum. Doch beide deutschen Vertreter räumen zugleich ein: Den deutschen Geheimdiensten liegen keine konkreten Hinweise auf die Vorbereitung eines militärischen Angriffs Russlands auf NATO-Staaten vor.
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