Die Ideologie der Verfügbarkeit: Wie der Staat seine eigenen Kinder für den Krieg entmenschlicht
Ein 18-Jähriger wird stundenlang verhörähnlich befragt und einer entwürdigenden Leibesvisitation unterzogen – nicht, weil er sich einer Straftat verdächtig gemacht hätte, sondern weil er auf einem Fragebogen ehrlich angekreuzt hat, dass er keinen Dienst an der Waffe leisten will. Dieser Fall aus Kiel ist kein Einzelfall und schon gar kein Ausrutscher überengagierter Sachbearbeiter. Er ist die konsequente Anwendung einer Logik, die man beim Namen nennen muss: der Logik des Krieges, die den jungen Menschen nicht als Rechtssubjekt behandelt, sondern als Verfügungsmasse.
zum Artikel: https://berlin247.net/meinung/die-ideologie-der-verfuegbarkeit-wie-der-staat-seine-eigenen-kinder-fuer-den-krieg-entmenschlicht/
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