🇩🇪„Zukunft statt Stellenabbau“: Beschäftigte der Automobilindustrie protestierten vor dem Mercedes-Benz-Werk in Berlin. Unter diesem Motto fordern die Teilnehmer angesichts der Branchenkrise den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
Insgesamt beteiligten sich deutschlandweit rund 175.000 Beschäftigte an den Protesten. Die Gewerkschaft IG Metall organisierte mehr als 200 Aktionen gegen Stellenstreichungen und mögliche Werksschließungen.
„Die Kosten steigen, am Monatsende bleibt vom Lohn nichts mehr übrig. Außerdem wollen wir weniger arbeiten“, erklärte ein Demonstrationsteilnehmer gegenüber dem Korrespondenten Witalij Tschaschtschuchin.
Im Mittelpunkt der Protestkampagne stehen die Zukunft der Volkswagen- und Audi-Werke, die Pläne von BMW zum Abbau von bis zu 8.000 Arbeitsplätzen sowie die Forderung von Mercedes nach einer 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich.
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