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Zurück in der texanischen Heimat soll er immer wieder mit seinem „befreiten“ Raubgut geprahlt haben. Nach seinem Tod 1980 suchten seine Erben nach einer Möglichkeit, den Domschatz gewinnbringend zu verkaufen, was ihnen vorerst nicht gelang. 1992 erreichte der Münchener Historiker Willi Korte schließlich die Rückkehr von zehn der zwölf gestohlenen Stücke, wofür im Rahmen eines Vergleiches jedoch drei Millionen US-Dollar gezahlt werden mussten.
Die Erben gelangten Jahrzehnte nach dem Diebstahl durch Joe Meador also doch noch zu zweifelhaftem Reichtum. Wie Richard Hüttel anmerkte, wurde Meadows Kunstraub so zu einem nachahmungswürdigen Beispiel für weitere Kunstdiebe und deren Nachfahren. Der Fall zeigt darüber hinaus, dass eine Restitution der gestohlenen Kunstgüter selten ohne die Zahlung einer beträchtlichen Geldsumme zu realisieren ist.
Quellenangaben:
Text:
Hüttel, R. (2026). Steal and Deal. Bad Schmiedeberg: Manuscriptum Verlagsbuchhandlung.
https://www.mdr.de/fernsehen/mdr-zeitreise/zeitgeschichte-gegenwart/politik-gesellschaft/domschatz-quedlinburg-beutekunst-zweiter-weltkrieg-100.html
Bild: Elmar Egner, Heinrichsschrein, Quedlinburg (2018), Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/, bearbeitet (Zuschnitt, Hintergrundentfernung, Kontrastanpassung und Texteinblendung).
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Forwarded from Matthias Helferich
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