Eine Begegnung mit meinem Selbst
Als der Abend hereinbrach, ruhte ich mich in meinem Zen Garten unter einem der uralten Bäume aus. Nach einer halben Stunde verschwand die Sonne hinter den Bäumen und ich begann eine Meditation zu meinem Selbst.
Ich schloss meine Augen und betrat einen heiligen Bergpfad. Am Himmel spiegelten sich die Wolken in einer Linie mit meinem Weg und ich wanderte unter uralten Schattenbäumen, um mich selbst zu finden. Ich wusste nicht, was mich erwartete.
Der Weg lag in dunkelbläulichen Farben vor mir und funkelte atmosphärisch. Ich ging an Berghängen vorbei und schaute hinunter — die Zeit hielt an — ich lief immer weiter. Am Ende des Pfades würde ich meinem Selbst gegenüberstehen.
Die Sonne verschwand in den Schatten und der Wind nahm zu — ich fror — doch da öffnete sich eine Weggabelung vor mir. Sie führte mich zu einer kleinen Berglichtung. Ich legte mich auf die wärmende Erde und schloss die Augen.
Ich weiß nicht mehr, wie lange ich mit geschlossenen Augen den Himmel betrachtete. Ich ließ alles los — jeden Gedanken, jedes Gefühl — und wurde eins mit diesem heiligen Ort.
Da öffnete sich der Himmel und malte mit seinen Sonnenstrahlen ein purpurnes Herz hinter meine geschlossenen Augen. Während die Abendsonne langsam versank, wanderte ich still zurück.
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