Post #2045
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Ich träume mein Leben und ich lebe meine Träume. Ich sehe keinen Unterschied hierin. Ich bin die Kontemplation. Ich tauche ein in die bodenlosen Tiefen des Meeres, dort ist ein Riss, wo der Raum und die Zeit nicht real sind. Hier unten versagen Kompass und Zeitmesser, hier existiert nur noch Sein und Nichtsein. Und dies sind die Selben. In diesem Riss der Zeit liegt ein Ort, so grenzenlos, in den Farben des Nichts, und diese ändern sich in drei Gleichen. Schwarz wie die Nacht, tiefblau wie das Meer, und weiß wie die schwerelosen Wolken. Und dies sind die Selben. Im Ur-Universum gab es einen Riss, den ich vergaß, ich fand ihn hier unten und brach durch den bodenlosen Grund, um an die Oberfläche eines Sternenmeeres zu gelangen. Ich fand dort Bäume, an denen hingen blinzelnde Sterne im Raum, wo die Zeit nicht real war, und ich pflückte ein paar, um sie zu verschenken, und einen wunderschönen besonders großen Stern zersplitterte ich in unendlich viele Teile. Wie die Funken des Feuers und das Blinzeln deiner Seele, wie die Tiefenreflexionen in deinen dunklen Augen. Du kamst aus einem Riss aus einer anderen Zeit und einem anderen Raum. Und bist hier geblieben.
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