Wenn ein Film zum politischen Risiko wird
Der Dokumentarfilm „NAZA“ lässt israelische Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter zu Wort kommen und richtet den Blick auf zivile Opfer des Krieges in Gaza. In Venedig wurde der Film ausgezeichnet – in Israel löste er eine massive Kontroverse aus.
Gegen die Regisseure Rachel Szor und Yuval Abraham werden rechtliche Schritte geprüft, aus der Politik kommen schwere Vorwürfe. Selbst der Entzug ihrer Staatsbürgerschaft wurde öffentlich ins Spiel gebracht.
Was passiert, wenn Filmemacher Dinge zeigen, über die andere lieber schweigen würden?
Ein Beitrag von Knut Mellenthin.
Zum Artikel „Jagd auf Filmemacher“ >>
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