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Medien und Kompetenz Russland, Belarus und zum Krieg in der Ukraine - ohne Paywall

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Post #251 300
Das Business-Magazin Inc. Russia verzichtet in seinen Texten ab sofort auf den abstrakten Begriff „Wlast“ (dt. Staatsmacht, Regierung, Obrigkeit, …) und will stattdessen die konkreten staatlichen Organe bzw. Entscheidungsträger beim Namen nennen. Die Redaktion begründet den Schritt u. a. damit, dass die gängige Praxis zu einem Missverhältnis von Gesellschaft und Staat führe: „Wenn man andere als Wlast bezeichnet, legitimiert man dadurch beliebige ihrer Handlungen, befreit sie von der Verantwortung. Macht was ihr wollt, denn – ihr seid Wlast.“ Warum der Wlast-Begriff so komplex ist, erklärt Anton Himmelspach in einer Gnose: https://www.dekoder.org/de/gnose/wlast-leviathan-gesellschaftsvertrag-staat-herrschaft
дekoder | DEKODER Wlast - дekoder | DEKODER Der russische Begriff Wlast ist sehr vieldeutig: Wlast kann sowohl den Macht- und Herrschaftsbegriff umfassen, als auch die Staatsmacht, Regierung, Behörden, Oligarchen oder auch irgendeine Obrigkeit. Je nach Interpretation kann Wlast außerdem ganz andere…
Post #250 240
„Das Wort Propaganda verwende ich in meinem Buch nicht. Es wird so unterschiedlich interpretiert, dass es gar nicht mehr möglich ist, damit etwas zu erzählen.“ Peter Pomerantsev im Gespräch mit der Novaya Gazeta: über KEINE Propaganda, über Desinformation und was man dagegen tun kann, falls man was tun kann: https://www.dekoder.org/de/article/pomerantsev-keine-propganda-desinformation
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland in deutscher Übersetzung | „Überall treten Verschwörungstheorien an die Stelle von Ideologien“ Warum der Journalist Peter Pomerantsev das Wort Propaganda vermeidet, wie Desinformation unsere Welt verändert und was man dagegen tun kann, falls man überhaupt was tun kann. Ein Interview mit der
Post #248 251
Erinnert ihr euch noch an das Zeitalter von Offline-Festivals? 60.000 Besucher, Musik von Blues über Reggae bis zur Elektronik, freier Eintritt, viel Natur und eine gewaltige Portion Idealismus: Beim Festival Pustye Kholmy, die „Leeren Hügel“, kommt einem unweigerlich Woodstock in den Sinn oder der Burning Man in Nevada: https://www.dekoder.org/de/article/juni-grooven-auf-den-leeren-huegeln
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland in deutscher Übersetzung | Juni: Grooven auf den Leeren Hügeln 60.000 Besucher, Blues, Reggae und Elektronik, viel Natur und eine gewaltige Portion Idealismus: Fotos von einem legendären Festival.
Post #247 289
Post #246 337
Post #242 298
„Was hörst du, wenn du den Kriegserinnerungen allein gegenüberstehst, wenn dir niemand vorsagt, was du zu tun hast?“ Auf Republic fragt Andrej Archangelski, was es für die Erinnerungskultur Russlands bedeutet, wenn der wichtigste Nationalfeiertag Russlands wegen der Corona-Ausgangssperren im Privaten gefeiert werden muss: https://www.dekoder.org/de/article/gedenken-zweiter-weltkrieg-75-jahrestag-corona
Post #241 306
Post #238 252
Gestern vor 8 Jahren fand in Moskau der sogenannte „Marsch der Millionen” statt, der zum Höhepunkt der Bolotnaja-Protestbewegung wurde: Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei und zu zahlreichen Festnahmen. Einige Teilnehmer werden später im sogenannten Bolotnaja-Prozess zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Ist es nicht eigentlich irrational, überhaupt zu protestieren in Russland? Und wie hat sich die Protestbewegung seitdem verändert? Luzia Tschirky (SRF) hat diese Fragen im Rahmen unseres Protest-Specials an den Zeithistoriker und Soziologe Mischa Gabowitsch gestellt: https://protest.dekoder.org/protest-luzia-tschirky-mischa-gabowitsch/
protest.dekoder.org „Man protestiert nicht nur, um strategisch ein Ziel zu erreichen“: Interview mit Mischa Gabowitsch Wer in Russland demonstriert, geht oft ein hohes Risiko ein. Ist es irrational zu protestieren? Was haben die Bolotnaja-Proteste 2011–2013 verändert? Und wie unterscheiden sich die Kundgebungen der Putin-Unterstützer von denen der Putin-Gegner? Luzia Tschirky…
Post #236 350
„Ein ehrliches Gespräch über den Krieg schmälert den Sieg nicht. Eben das tut der verlogene Kitsch, der das Grauen in ein Postkartenmotiv verwandelt und das Andenken an die Opfer beleidigt. Deswegen brauchen wir die Erinnerung an die Millionen Menschen, die nach Deutschland verschleppt wurden, die Erinnerung daran, was ihnen erst die intelligenten Europäer und später die gutherzigen Sowjetbeamten angetan haben.“ https://www.dekoder.org/de/article/ostarbeiter-erinnerung-kriegsopfer-zwangsarbeit
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung | „Ostarbeitery“ – Warum wir uns erinnern müssen Das Schicksal der sogenannten „Ostarbeiter“ ist auch in Russland kaum bekannt. Oft wissen nicht mal die Enkel und Urenkel davon. Dabei braucht Russland diese Erinnerung, meint Iwan Dawydow, um vom
Post #235 301
„In privaten Nachrichten und Gruppenchats – über die Arbeit, die Schule – werden meine Fotos geteilt, mit dem Kommentar: ‚Die hat das hier eingeschleppt‘.“ An zahlreichen Orten in Russland gelangten Namen und Adressen von Covid-19-Patienten an die Öffentlichkeit. Wie konnte das passieren? Eine Meduza-Recherche. https://www.dekoder.org/de/article/datenleaks-hetzjagd-corona-datenschutz
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland in deutscher Übersetzung | Datenleaks: Hetzjagd auf Corona-Patienten Hetzjagd in Sozialen Medien: Durch Leaks wurden Daten von Corona-Patienten öffentlich. Namen und Beschimpfungen kursieren im Netz. Wie konnte das passieren? Eine Recherche von Meduza.
Post #234 362
Während es derzeit noch immer brennt in den Wäldern um Tschernobyl, jährt sich die Reaktor-Katastrophe heute zum 34. Mal. Eine Gelegenheit, um an die preisgekrönte HBO-Serie „Chernobyl“ aus dem vergangenen Jahr zu erinnern. Andrej Archangelski hatte sie damals für Republic rezensiert: https://www.dekoder.org/de/article/chernobyl-serie-propaganda-erinnerungskultur
дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland in deutscher Übersetzung | Chernobyl-Serie: Der fremde Spiegel Chernobyl ist eine neue Fernsehserie – keine russische, dort sei eine solch kritische und ernste Auseinandersetzung mit der Reaktorkatastrophe derzeit nicht möglich, schreibt Andrej Archangelski. Ein
Post #233 281
Post #231 335
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