1961: Idee für DDR-Ampelmännchen eingereicht
In der Zeit des Wirtschaftswunders in den 20er und 30er Jahren wird das Auto zum Statussymbol.
In der Folge boomt der Verkehr, die Zahl der Fahrzeuge steigt rasant und Unfälle sowie Verkehrsverstöße nehmen deutlich zu.
Es muss ein Ordnungssystem auf den Straßen her: die Ampel.
1933 wird die erste Fußgängerampel in Kopenhagen in Betrieb genommen, 1937 in Berlin.
Durch die Lichtsignale "rot" und "grün" wird der Verkehr zwischen Fußgängern und Autos geregelt.
Dem Verkehrspsycholgen Karl Peglau ist das zu "unemotional" und so entwickelt er die Ampelmännchen.
Am 13. Oktober 1961 stellt er sein Männchen mit Knollennase, Hut und Bauchansatz in Berlin vor.
Peglau geht es um die psychologische Wirkung des Männchens.
Zum einen soll es sympathisch rüberkommen. Zum anderen lässt Peglaus korpulenterer Entwurf der Figuren mehr Licht durchscheinen: Mehr Fläche, mehr Licht - mehr Aufmerksamkeit.
Heute ist das "Ost-Ampelmännchen" bereits regelrecht zum Kultobjekt avanciert und ziert T-Shirts, Tassen und vieles mehr.
Kind der DDR 👫
Post #12627
4.95K

- ❤ 8