Das Politbüro der SED beschließt am 12. Oktober 1977 den Ausbau von Exquisit- und Delikatläden.
Mit den Luxusprodukten sollen die Devisenschulden eingedämmt und die Kaufkraftabschöpfung angekurbelt werden. Hintergrund ist die wirtschaftliche Lage der DDR:
Der Volkswirtschaftsplan droht zu platzen. Honecker erhofft sich, dass durch die Mehreinnahmen im Staatshaushalt positive volkswirtschaftliche Effekte eintreten würden.
Die Maßnahme kann die wirtschaftliche Krise der DDR nicht überwinden, jedoch teilweise eindämmen: Anfang der 1980er Jahre geht die Devisenverschuldung zurück.
Kind der DDR 👫
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