Die erste „Eiserne Lunge“ wurde am 12. Oktober 1928 im Children's Hospital in Boston bei einer achtjährigen Patientin mit Kinderlähmung (Polio) eingesetzt
„Die ‚Eiserne Lunge‘ ist erfunden worden als Not-Instrument zur künstlichen Beatmung“, sagt der Heidelberger Medizinhistoriker Wolfgang Eckart.
Am 11. Oktober 1928 war ein achtjähriges Kind ins Children’s Hospital in Boston eingeliefert worden.
Die Diagnose: Kinderlähmung. Polio. Das Kind litt unter Lähmungen, es rang nach Atem.
Sein Zustand schien aussichtslos.
„Am nächsten Morgen, als das Mädchen schon im Koma lag, wurde es in die Maschine geschoben.
Nach ein oder zwei Minuten kam es wieder zu sich.
Wenig später fragte es nach Eiskrem.
Fast alle, die dabei waren, brachen in Tränen aus“, erinnert sich der US-amerikanische Kinderarzt Charles McKhann.
Die Produktion der Eisernen Lungen wurde 1970 eingestellt. Die Wartungsverträge liefen 2004 aus.
Kind der DDR 👫
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