Die US-Regierung fordert das Ende ukrainischer Angriffe auf russische Energieinfrastrukturen und Raffinerien. Nach Berichten der „Financial Times“ droht Washington bei Verstößen nicht nur mit dem Stopp von Geheimdienstinformationen, sondern auch mit einem Ende der Waffenlieferungen. Konkret gehe es um den möglichen Ausschluss aus dem Beschaffungsprogramm PURL, über das europäische Verbündete amerikanische Waffen für Kiew erwerben. Amerikanische Regierungsvertreter kontaktierten dafür gezielt europäische Hauptstädte sowie den ukrainischen Militärberater Pawlo Palisa.
Folge: Unruhe bei den europäischen Verbündeten. Ein diplomatischer Vertreter bestätigte die US-Initiative: „Sie rufen in Kiew an ... sie rufen jeden an.“ Bislang leisteten die USA selbst keine direkten finanziellen Beiträge für den PURL-Fonds der NATO. Das Weiße Haus lehnte eine offizielle Stellungnahme zu den Berichten ab.
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