Rekordhoch an Einbürgerungen: Syrer werden zum Dauerproblem
Die Zahl der Einbürgerungen hat in Thüringen im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert erreicht: 3683 Ausländer erhielten den deutschen Pass, die Mehrheit davon – 2065 an der Zahl – waren Männer. 1443 der Eingebürgerten waren Syrer – fast die Hälfte –, gefolgt von russischen Staatsbürgern und Afghanen.
Dass ausgerechnet im Jahr nach dem Ende des Assad-Staates – und damit dem Erlöschen des Asylgrundes für hunderttausende Syrer in der Bundesrepublik – ausgerechnet Syrer die zahlenmäßig größte Gruppe der Neubundesdeutschen ausmachen, ist rational nicht zu erklären.
Syrer waren allein 2024 mit rund 115.000 ermittelten Tatverdächtigen die größte ausländische Tätergruppe in Deutschland. Sie sind überproportional häufig in die Polizeiliche Kriminalstatistik involviert, insbesondere bei Gewaltkriminalität, wo sie bis zu zehnmal häufiger als Deutsche tatverdächtig sind.
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