„Alles wird gut!“ – Zwischen Hoffnung, Resonanz und bequemer Verdrängung
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Der Spruch „Alles wird gut!“ spendet in akuten Krisenzeiten wertvollen Trost und bewahrt uns davor, in lähmender Verzweiflung zu versinken.
Doch allzu oft verwandelt sich die beliebte Phrase in ein bequemes seelisches "Narkotikum".
Gerade angesichts wachsender wirtschaftlicher Unsicherheiten und globaler Krisen dient sie vielen als willkommener Schutzschild, um sich in vertraute Gewohnheiten zurückzuziehen und die brennende Realität sowie die ungelösten Probleme schlicht auszublenden.
Besonders perfide ist das weit verbreitete Scheinargument einer oberflächlichen "Licht und Liebe“-Spiritualität:
Die ehrliche Beschäftigung mit den Missständen dieser Welt und dem institutionalisierten Tierleid wird gern damit abgetan, man "nähre damit ja nur das Negative im Feld“.
Doch das bewusste Hinsehen und Benennen von Unrecht ist keine destruktive Energie – es ist der unverzichtbare Beginn von tätigem Mitgefühl und echter Verantwortung. Wegzusehen ist keine hohe Schwingung, sondern schlichte Verleugnung und mangelnde Zivilcourage.
Die Entscheidung für das Gute bedeutet, nicht in der eigenen esoterischen Wohlfühlblase zu verharren, sondern ganz konkret im Alltag dafür einzustehen.
Der urchristliche Weg von Jesus zeigt unmissverständlich, dass wahrer Glaube dort gefordert ist, wo man auf gesellschaftlichen Widerstand trifft, aneckt und es auch einmal "wehtut" sich und andere damit zu konfrontieren.
Geistige Reife beweist sich nicht im bequemen Rückzug, sondern im praktischen Handeln mitten in der Welt.
Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Barmherzigkeit schließt aber auch unser tägliches Konsumverhalten unmittelbar ein:
Wer weiterhin durch seine Kaufentscheidungen Schlachthäuser und Tierqual finanziert, passt sich der Masse an, anstatt diesen friedfertigen Pfad konsequent zu gehen.
Ebenso entscheidend ist die unbestechliche Selbstbeobachtung im Inneren.
Eine äußere Beherrschung ist für ein friedliches Miteinander zwar notwendig, doch wahrer Friede entsteht nicht durch eine bloße Fassade.
Wer Masken aufsetzt und im Verborgenen Groll, Neid, Gier, Zorn oder Bitterkeit hegt, sendet ebenfalls jene destruktiven Schwingungen aus, die das feinstoffliche Energiefeld der Erde nähren und sich darüber als Unfriede und Spaltung "entladen".
Echte Veränderung verlangt, diese seelischen Wurzeln mutig und konsequent aufzuarbeiten, da sie sonst immer wieder neue Triebe bilden.
Dabei darf man sich nichts vormachen:
Der Einzelne wird das weltweite Schicksal und die unausweichlichen Rückwirkungen des über Generationen angehäuften kollektiven Tuns kaum mehr im Großen abwenden können.
Die lang gesetzte Saat drängt zur Ernte im Gesetz von Ursache und Wirkung!
Doch am Ende geht es um auch um die Reinheit des eigenen Gewissens vor der Schöpfung und die Rettung der eigenen Seele.
Es gilt, alle Masken aufzuarbeiten und zu Lösen, innerlich gründlich aufzuräumen, konsequent gewaltfrei zu leben und überall dort, wo es nötig ist, auch öffentlich unerschrocken für die Schwachen einzustehen.
Erst dann wird zumindest für einen selbst ALLES GUT, denn jeder trägt auch für sich selbst die Verantwortung und man hat gute Samen für eine gute Zukunft für alle Menschen und Mitgeschöpfe gesetzt, wann und wie auch immer diese sein wird.
Gott jedenfalls gedenkt IMMER zuerst der Seele, auch alles andere ergibt sich dann im Gesetz von Saat und Ernte.
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@SeelenklarundLiebevoll
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