Bhagavad Gita: Die Quintessenz der indischen Spiritualität | Krishna Premarupa Dasa | QS24.tv
Die Bhagavad Gita gilt als der wichtigste Quelltext des Yoga, verbindendes Element des Indischen Subkontinentes und Essenz des Hinduismus im Allgemeinen. Dieses uralte philosophische Werk enthält die Grundlagen der indischen Geisteswelt und sie ist ein kostbarer Schatz an Denkansätzen und Inspirationen für jeden spirituell Suchenden. Indologen schätzen den Ursprung der Bhagavad Gita auf etwa 500 v.Chr., wobei sie wohl vorher mündlich weitergegeben und später noch ausgearbeitet wurde. Sie ist aber laut indischer Auffassung ziemlich genau im Jahre 3141 v. Chr. verfasst worden, nämlich zum Beginn dieses „dunklen Zeitalters“ (dunkel, da wir uns i.d.R. unserer Göttlichen Natur nicht bewusst sind) wurde sie vom großen Rishi Veda Vyasa aufgeschrieben.
Genau lässt sich der Ursprung des Textes aber nicht belegen, weil Indien traditionell einen etwas anderen Umgang mit Geschichte hat, es zählt nur die Gegenwart und die Ewigkeit. Letztlich ist die Bhagavad Gita eine Zusammenfassung der alten indischen Denkschulen und mystischen Ansichten und gilt als die Quintessenz der indischen Spiritualität und des Hinduismus.
Krishna Premarupa Dasa ist Mönch im Krishna Tempel Zürich und hat sich der Förderung des spirituellen Erwachens und des persönlichen Wachstums verschrieben. Er ist Bhakti Sastri und Bhakti Vaibhava Lehrer (systematisches Studium der Bhagavad Gita und Srimad Bhagavatam) und auch tätig für die ISKCON International Society for Krishna Consciousness (Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein).
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