💉🦠Was hatte KZ-Lagerarzt Erwin-Oskar Ding-Schuler und der Contergan-Skandal
gemeinsam?
Beide existierten in der Pharmafirma Grünenthal.
Der Buchenwald-Arzt entwickelte durch Menschenversuche an den Lager-Häftlingen Impfstoffe. Es starben Inhafttierte durch künstliche hergestellte Infektionen mit Fleckfiebererregern.
Nach Kriegsende konnte er sich strafrechtlichen Konsequenzen durch Flucht entziehen und wurde Forschungschef beim genannten Pharmaunternehmen.
Die Fa. Grünenthal konnte seinen Konkurs nur verhindern, indem sie als erste Firma Pennicillin auf den Markt brachte. Wie man an die Pennicillin-Stämme gekommen war, ist bis heute ungeklärt. Jedoch ging die Firma in einer Festschrift auf die
Fleckfieber-Experimente des Oberkommandos des Heeres in Krakau ein, dessen Weg Heinrich Mückter war.
Leiter des Institutes für Fleckfieber- und Virusforschung dort war Mikrobiologe Hermann Eyer, der auch Abgeordneter des Robert-Koch-Institutes ( RKI ) war.
Stellvertretender Direktor des Fleckfieberinstitus in Krakau war Heinrich Mückter, der später
Forschungsleiter bei Grünenthal war und unter seiner Leitung Contergan entwickelt wurde.
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