Persönlichkeitsstörungen:
Paradigmenwechsel in der Klassifikation
• warum jetzt im KI Zeitalter?
Die Veränderungen in der ICD-11 im Bereich der Persönlichkeitsstörungen sind von tiefgreifender Natur ‼️
Referent:
PD Dr. phil. Lars Hölzel, Leiter Versorgungsforschung der Oberberg Gruppe, Leitender Psychologe der Oberberg Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad und Oberberg Tagesklinik Frankfurt.
Relevanz:
Die Prävalenz (Häufigkeit) von Persönlichkeitsstörungen in der Allgemeinbevölkerung liegt stabil bei etwa 10 bis 15 %!
Die meisten werden bei Hausärzten, Psychiatern und Psychotherapeuten behandelt, oder eben übersehen.
Es gibt eine Unterdiganostizierung.
Was ändert sich?
Klassifizierungen von
ICD10 (kategorialer)
->ICD-11 (dimensionaler Ansatz)
Wesentliche Änderungen:
Aufgabe des prototypischen Ansatzes zugunsten eines dimensionalen.
Schweregradeinteilung
Beschreibung mit Hilfe von fünf Persönlichkeitsmerkmalen
Persönlichkeitsprobleme (subsyndromal!) können nun codiert werden - wozu eigentlich wirklich?
Reduktion des Zeitkriteriums:
Braucht jetzt nicht mehr durchgehend ab Kindheit bzw. Adoleszenz sein. Ein Stabilität über einen längeren Zeitraum (bspw. 2 Jahre) soll jetzt ausreichend sein.
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Warum findet gerade jetzt der Wechsel zum dimensionalen Ansatz statt?
Zufall, dass die KI mit dem DIMENSIONALEN Ansatz ein viel feineres neuronales Netz von Persönlichkeitsstörungen erstellen kann.
Diese Daten werden verwendet für...?
Zufall, dass nun auch geringere Ausprägungsgrade an Persönlichkeitsstörungen kodiert werden können?
Kann evtl ´wertvoll´ sein, wenn diese Zuschreibungen in die ePA rutschen ...wertvoll für Versicherungen, PreCrime Erfassung ... etc.?
https://www.youtube.com/watch?v=e5J29PMJCxw
Personlichkeitsstoerungen:
Kategorie vs Dimension & KI pdf:
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