Spanien outet Israel und Russland wegen Ceuta
Nach dem Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez Russland und Israel schwere Vorwürfe gemacht. Aus seiner Sicht hätten soziale Netzwerke mit „Verbindungen zu Russland und Israel“ die Ausnahmesituation in Ceuta maßgeblich verursacht, so Sánchez im Gespräch mit dem Radiosender Cadena Ser. Zur Begründung erklärte der spanische Regierungschef, dass Russland und Israel dies getan hätten, weil Spanien Israel des „Völkermordes“ im Gazastreifen beschuldigt und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine angeprangert habe. Israel wies die Vorwürfe prompt zurück: Der Vorwurf, sein Land habe irreführende Informationen verbreitet, sei eine „schamlose Lüge“ aus Spanien, so der israelische Außenminister Gideon Saar. Auch die Vorwürfe des „Völkermordes“ sind aus Israels Sicht – und der der Bundesregierung – nicht haltbar. Hier sind weitere Details zu den Vorwürfen aus Spanien.
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