‼️Sind wir eine komische Kultur, dass wir eine Heirat und Heirat auf Zeit (1 Std. - 1 Woche) mit 9 jährigen Mädchen ablehnen?!💥
Insbesondere schiitische Glaubensführer (u.a. im Iran, Irak) befürworten das, was in westlichen Ländern strengstens untersagt ist und unseren Werte zutiefst widerspricht.
Nachdem ich sah, dass einige muslimische Webpages die mit verdeckter Kamera aufgenommene Verkupplung einer Kinderehe durch Vater und den Imam als "Propaganda abtaten, informierte ich mich tiefer. Ich bin schockiert, was hier mit Hilfe des Koran als begründet und empfohlene Praxis empfohlen wird. Andere muslimische Staaten, wie die Sunniten (Tunesien, Türkei), lehnen die Kinderehe und den Verkauf von Kindern zu einer "Zeit-/Vergnügungsehe" ab. War das früher auch in unserem Kulturkreis üblich? Ist es einfach nur eine zeitliche Zivilisationserscheinung, dass wir das komisch finden und wir sollten die Gepflogenheiten tolerieren? Meine Antwort: Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht! Toleranz gegenüber Gewalt gegen anderem Geschlecht, Glauben, Hautfarbe ist ein Rückschritt kein Fortschritt. Doch jetzt der Reihe nach mit Recherche und Quellen, da zu viel einfach mit Propaganda dazu veröffentlicht wurde.
🔴 Muslimische Länder - Korangläubige
Wird der Koran als heilige, von Gott gegebene Schrift gesehen, die zeitlos ist, dann ist das Leben Mohammeds und der Heiligen im Koran als Musterbeispiel zu interpretieren. Das bedeutet, dass die Kinderehe erlaubt ist und von manchen Imamen sogar empfohlen wird. Mohammed heiratete mit über nur Aischa als 9-Jährige Ehefrau von Mohammed gibt. Darüber hinaus gibt es die sogenannte
-> Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef wird jedes dritte Mädchen in Pakistan vor seinem 18. Geburtstag verheiratet. Die meisten von ihnen werden schwanger und gehen nicht zur Schule.
30.05.2025, Deutschlandfunk
-> Irak: Human Rights Watch berichtet aber, dass der vom Parlament im August 2025 gebilligte Text die Ehe ab der „Pubertät" erlaubt, was als 9 oder 10 Jahre ausgelegt werden kann — das kollidiert direkt mit der UN-Kinderrechtskonvention.hrw
Kritisch ist zudem, dass Geistliche nun Ehen schließen dürfen, was Bedenken wegen sogenannter „Vergnügungsehen" (Mut'a) aufwirft
-> Guter Überblick zu den kulturellen und zeitlichen Argumenten für die Kinderehe im Islam mit der hohen Anzahl an Textstellen mit diesem Bezug. file:///C:/Users/User/Downloads/s11609-025-00557-4.pdf
-> Tunesien (wie viele Sunnitische Staaten) ist ein Beispiel dafür, dass es auch den gegensätzlichen Weg gibt. das Hochzeitsalter wurde für beide Geschlechter auf 18 Jahre angehoben.
🔴 Spezialfall Kurzehe (verdeckte Kinderprostitution): Mut'a-Ehe („Zeit-/Vergnügungsehe") in aktuellen islamischen Staaten legalisiert/geduldet, wie im Iran und Irak.
Die rechtliche Regelung der Mut'a-Ehe ist weltweit höchst unterschiedlich — sie reicht von vollständiger Anerkennung (Iran) über stillschweigende Duldung (Irak, Libanon) bis zum strikten Verbot in den sunnitischen Staaten.
Exkurs: Deutsche Politiker und Prinzipien/Werte: Diese Gesetze in Irak, Iran fanden in der Zeit der femistischen Außenpolitik unter Annalena Baerbock und Habeck statt. Die Herrscher Afghanistans, Iraks, Irans zu umgarnen kann Naivität oder politisches Kalkül der GRÜNEN gewesen sein. sich gerade mit arabischen Staaten so intensiv zu verbrüdern und die bedeutsamsten Geldgeschenke zu übergeben. Habeck tat ähnliches für den Ersatz in Kathar etc. für die Northstream-Pipeline (die ja vom totalitären Putin nutzen würde). In den gleichen Widerspruch beziehe ich Nancy Faesers Regenbogen-Binde zur Fußball-WM. Ein Symbol gegen die Kinderehe gab es nicht. Queer ist wichtiger. Feministische Außenpolitik ist ideologisch, nicht logisch und damit verbrannt nach 4 Jahren rot-grüner geistiger Gewaltherrschaft.
🔴 Römisches Reich: Rechtsquellen
Die wichtigste Primärquelle ist das Corpus Iuris Civilis (Justinian, 6. Jh.), das die älteren Juristenmeinungen sammelt. Im Digest (Buch XXVI, Titel VII, §1) legt Ulpian fest, dass niemand eine Konkubine halten kann, die jünger als zwölf Jahre ist — die zwölf Jahre sind damit die rechtliche Untergrenze der Geschlechtsreife, an der auch die Ehefähigkeit hing. Die Ehefähigkeit von Mädchen war an die Pubertät gekoppelt; der Digest bestätigt zugleich, dass der Vater die Tochter zur Ehe geben konnte und Ehen durch die Zustimmung des Vaters zustande kamen.[sourcebooks.web.fordham]
Augustus' lex Iulia et Papia (18 v. Chr. / 9 n. Chr.) machte das Heiraten zur Bürgerpflicht — Männer und Frauen, die nicht im heiratsfähigen Alter verheiratet waren, verloren Erbrechte. Die Rechtsquellen zeigen also: juristisch war die Ehe ab der Pubertät (ca. 12) möglich, und der Staat musste sogar mit Strafen dagegen steuern, dass zu viele nicht heiraten.[sourcebooks.web.fordham]
🔴 Griechenland: Hesiod, Platon, Gortyn
Die älteste griechische Primärquelle ist Hesiod, Werke und Tage 695–705 (8. Jh. v. Chr.). Er rät dem Mann, zu heiraten, wenn er „nicht viel unter dreißig und nicht viel darüber" ist, und die Frau solle „vier Jahre nach der Pubertät" sein und „im fünften Jahr" heiraten. Da die Menarche in Griechenland üblicherweise mit ca. 14 Jahren eintrat, ergibt das ein Heiratsalter der Frau von etwa 18–19 Jahren.[chs.harvard][perseus.tufts][sententiaeantiquae][talesoftimesforgotten]
Platon, Nomoi (Gesetze) 721b und 785b legt als gesetzliche Grenzen fest: Frauen heiraten zwischen 16 und 20 Jahren, Männer zwischen 30 und 35 Jahren — wer nicht heiratet, wird mit Geldstrafe und Ehrverlust belegt.[gutenberg][topostext]
Das Gortyn-Gesetz (Kreta, ca. 450 v. Chr.) bestimmt, dass eine patroiokos (Erbtochter ohne Brüder) nicht jünger als zwölf Jahre verheiratet werden darf — eine gesetzliche Untergrenze, die zeigt, dass frühere Ehen vorkamen.[talesoftimesforgotten]
🔴 Germanen: Tacitus und Caesar
Die zentrale Primärquelle ist Tacitus, Germania, Kap. 18–20 (98 n. Chr.). Im 20. Kapitel heißt es wörtlich: „Die jungen Männer heiraten spät, und ihre Kraft bleibt dadurch ungeschwächt. Auch werden die Mädchen nicht in die Ehe gedrängt; man verlangt gleiches Alter und ähnliche Statur" — also voll ausgewachsene, gleichaltrige Partnerinnen. Im 19. Kapitel betont Tacitus, dass bei den Germanen nur die Jungfrau heiratet und die Ehe einmalig und streng ist.
Caesar, De bello Gallico VI, 21 ergänzt, dass es bei den Germanen als große Schande galt, vor dem 20. Lebensjahr mit einer Frau verkehrt zu haben. Die Germanen heirateten also im Vergleich zu Römern und Griechen deutlich später, und die Frau trat als erwachsene, ebenbürtige Partnerin in die Ehe ein.
Fazit: Die Germanen hatten in diesem Thema eine Gleichberechtigung von Frau und Mann und erwarteten, dass die Wahl des Ehepartners von beiden bewusst getätigt werden kann.
Die Muslimische Kultur ist in den Grundfesten (Koran ist Gotteswort und muss streng befolgt werden) eine Gefahr für eine freie Gesellschaft, insbesondere für freiheitsliebende Frauen.
Gerne diskutiere ich dazu mit Muslimen. Ich kenne sehr tolerante Muslime, die aber auch meistens dann - wie wir Christen - zwar gläubig sind, aber nicht mehr der Kirche gehorchen, den Koran frei interpretieren.
Wir reden in dem Post über Staaten, Gesellschaften, die streng gläubig sind und dadurch automatisch in eine gewaltvolle Auseinandersetzung mit Andersgläubigen kommen.
News + Anmeldung: Web 📌 YouTube 📌 Rumble
👉 Telegram 📌 Facebook
http://www.csmedicus.org
❤️ Förderbeitrag 🙏
Post #19455
295