Prof. Dr. Martin Schwab:
💉🦠KRITISCHE BEMERKUNGEN ZU DEN CORONA-AUSSAGEN VON PROF. DR. CHRISTINE FALK
Teil 1
Liebe Community,
Henning Rosenbusch erinnerte kürzlich daran, dass Prof. Dr. Christine Falk seinerzeit geäußert hat, Ungeimpfte seien die „Treiber der Pandemie“. Christin Falk war damals Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und zudem Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung.
Ich frage mich, wie eine Immunologin, die einen einschlägigen akademischen Lehrstuhl führt, zu einer solchen Aussage kommt, und habe mir daher einige ihrer Äußerungen aus der Corona-Zeit angesehen.
Im RTL-Interview vom 9.8.2021
https://www.rtl.de/cms/christine-falk-wegen-impfmuedigkeit-koennte-eine-noch-gefaehrlichere-variante-kommen-4810663.html
äußerte Christine Falk, es gehe nur darum, sich entweder impfen zu lassen oder sich anzustecken. Die Entweder-oder-Verknüpfung suggeriert, dass die Impfung ihren Empfänger sicher vor Ansteckung schützt. Gleichzeitig plädiert sie aber für die Beibehaltung der AHA+L-Regeln und für das Tragen von Masken. Wozu eigentlich, wenn man doch angeblich durch die Impfung vor Ansteckung geschützt ist?
Im selben Interview warnt Christine Falk, niemand werde ungeimpft der Pandemie entkommen. Ich selbst bin indes ein lebendes Gegenbeispiel (und bin damit ganz gewiss nicht allein) – ich habe keine COVID-Injektion empfangen und war nie an COVID-19 erkrankt.
Aus fachlicher Sicht habe ich an die Aussage, niemand werde ungeimpft der Pandemie entkommen, folglich sehr kritische Fragen: Unterschätzt Christine Falk die Bedeutung der Nasen- und Rachenschleimhäute? Und sind ihr die Studien verborgen geblieben, die bereits in der frühen Corona-Zeit auf eine Kreuzimmunität gegen SARS CoV-2 durch vorausgegangene Infektion mit endemischen humanen Coronaviren hindeuteten?
In einem Artikel vom 7.8.2022
https://www.welt.de/gesundheit/plus240341837/Covid-Resistenz-Wieso-infizieren-sich-manche-Menschen-nicht-mit-Corona.html
rätselt die WELT darüber, warum manche Menschen gegen Corona resistent sind, und fand mithilfe eines US-Forschers zu folgendem Ergebnis:
„Dass das Coronavirus einen Menschen einfach nicht infizieren kann, geht wahrscheinlich nicht auf eine einzige Ursache zurück. Manche haben möglicherweise keine oder nur wenige Bindungsrezeptoren auf den Schleimhautzellen in Nase, Rachen und Lunge. Das bedeutet, das Virus kann nicht oder nur selten eindringen. Es kann auch sein, dass ihr Immunsystem besonders schnell arbeitet. Oder wegen voriger Infektionen, etwa mit Schnupfencoronaviren, bereits einen Grundschutz aufgebaut hat und eingedrungene Viren in Windeseile beseitigt. Die Viren verursachen dann zwar eine Infektion, aber es gelingt ihnen nicht, sich zu vermehren.“
Belege zur Kreuzimmunität (S. 58 ff.) und zur Bedeutung der Schleimhäute (S. 388 f.) finden sich in diesem Dokument:
https://julianeigel.com/wp-content/uploads/Schriftsatz-vom-13.1.2026-signiert-geschwaerzt.pdf
Beifall spendet Christine Falk dem US-Virologen Anthony Fauci, der den Standpunkt vertreten hatte, dass neue Varianten umso eher entstehen, je mehr Virus zirkuliert, und dass auch dieser Aspekt es geboten erscheinen lasse, eine hohe Impfquote anzustreben. Dies steht im Widerspruch zu Erkenntnissen, die darauf hindeuten, dass gerade Impfungen zu neuen Virus-Varianten führen – weil das Virus, wenn es sich weiterhin verbreiten will, zu entsprechenden Mutationen gezwungen ist. Das Wall Street Journal berichtete darüber am 1.1.2023:
https://www.wsj.com/articles/are-vaccines-fueling-new-covid-variants-xbb-northeast-antibodies-mutation-strain-immune-imprinting-11672483618?eafs_enabled=false
(weiter in Teil 2/Folgepost)
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