Prof. Dr. Martin Schwab:
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SAG MIR, WO DIE KINDER SIND
Liebe Community,
„Die erste Kita in Bielefeld schließt“ – so titelt die Neuen Westfälische vom 20.7.2026,
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/sennestadt/24378808_Die-erste-Kita-in-Bielefeld-schliesst.html
Im Einleitungstext wird ergänzt, dass andere Kitas gezwungen sein werden, einzelne Gruppen zu schließen.
Grund: „Kindermangel“
Dies wirft die Frage nach den Ursachen auf.
Natürlich ist zunächst zu eruieren, ob es sich um einen bundesweiten Trend handelt. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts deuten sehr stark genau darauf hin:
„Der seit 2017 zu beobachtende und nur im Jahr 2021 im Kontext der Corona-Pandemie unterbrochene Rückgang der Kinderzahl je Frau, verstärkte sich seit 2022 deutlich und setzt sich auch im Jahr 2025 fort.“
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/_inhalt.html
Da beginnend mit 2021 die COVID-Impfkampagne ausgerollt wurde, stellt sich die Frage, ob diese auf den Rückgang einen Einfluss gehabt haben könnte. Daten aus Tschechien zeigen bei Frauen mit COVID-Injektion eine deutlich niedrigere Geburtenrate als bei Frauen ohne COVID-Injektion. Einzelheiten dazu sind nachzulesen in der Studie Manniche et al., Rates of successful conceptions according to COVID-19 vaccination status: Data from the Czech Republic,
https://journals.sagepub.com/doi/epub/10.1177/09246479251353384
Eine israelische Studie, die vor einem Jahr als Preprint vorgestellt wurde, bisher aber noch keine – oder jedenfalls keine erfolgreiche – Peer Review (externe Begutachtung) durchlaufen zu haben scheint, notiert einen signifikanten Anstieg von Fehlgeburten nach mRNA-COVID-Injektion. Siehe Guetzkow et al, Observed-to-Expected Fetal Losses Following mRNA COVID-19 Vaccination in Early Pregnancy,
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2025.06.18.25329352v1
Die Post-Marketing-Überwachung der BioNTech-Injektionen im Hause Pfizer förderte bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 mehrere Fälle von Früh- und Totgeburten nach der Injektion zutage – was das US-amerikanische Center for Disease Control (CDC) nicht davon abhielt, die Spritzen im April 2021 auch für Schwangere zu empfehlen. Siehe NiUS vom 26.10.2024:
https://www.nius.de/analyse/news/pfizer-und-us-arzneimittelbehoerde-wussten-um-das-risiko-von-frueh-und-totgeburten-bei-geimpften-schwangeren/a34db916-496e-4d43-a643-4ce3d8e1e276
Zu beachten ist aber auch, dass es andere Kausalfaktoren für den Geburtenrückgang gibt. So stieg die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche 2022 stark und 2023 und 2024 dann noch einmal leicht an:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/232/umfrage/anzahl-der-schwangerschaftsabbrueche-in-deutschland/
und ging 2025 nur geringfügig zurück:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Schwangerschaftsabbrueche/_inhalt.html
Und natürlich muss man sich immer auch die Frage stellen, welche politischen Anreize es jeweils gab, Kinder in die Welt zu setzen oder eben nicht. Eine monokausale Betrachtung verbietet sich also. Gleichwohl bestehen erdrückende Indizien, dass der Geburtenrückgang jedenfalls auch mit den COVID-Injektionen zu tun hat. Weitere Forschung zu diesem Thema wäre absolut wünschenswert.
Herzliche Grüße
Ihr und Euer
Martin Schwab
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