💉🦠Wenn ein "Review" wie Marketing klingt: Was die neue Lancet-Übersicht zu mRNA-Impfstoffen verschweigt
Im Lancet ist eine Übersichtsarbeit von Blakney et al. erschienen („Safety and efficacy of mRNA vaccines: a mechanistic and public health perspective"), die sich als autoritative Synthese der Evidenz präsentiert.
Man sollte diese nutzlose Veröffentlichung, die derzeit von "Impf"-Fans unkritisch bejubelt wird, eigentlich gar nicht verlinken, aber der Vollständigkeit halber:
https://thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(26)00512-X/abstract
Maryanne Demasi hat sie nun auseinandergenommen – und der Befund ist bemerkenswert:
Das Perfide: Die Arbeit ignoriert die Kontroversen nicht, sie scheint sich mit ihnen zu befassen. Rest-DNA, Biodistribution, ribosomales Frameshifting, IgG4-Klassenwechsel – all das wird benannt, nur um es umgehend mit beruhigenden Formulierungen wieder wegzumoderieren. Es entsteht der Anschein kritischer Prüfung, während die eigentlichen Fragen unbeantwortet bleiben.
Ein paar Beispiele:
Biodistribution: Die Autoren räumen ein, dass mRNA bis zu 14 Tage im Plasma und Spike-Antigen bis zu 60 Tage in Lymphknoten nachweisbar war – deuten das aber als „rasche Clearance". Dass der CDC-Beratungsausschuss letztes Jahr feststellte, dass Biodistributionsstudien nie mit dem tatsächlich verimpften kommerziellen Produkt durchgeführt wurden, kommt nicht vor.
Rest-DNA: Es heißt, die Grenzwerte würden eingehalten. Verschwiegen wird, dass die eingesetzten qPCR-Assays nur einen kleinen Plasmidabschnitt erfassten, dass die Charakterisierung der SV40-Elemente offen ist und die Frage genomischer Integration nie sauber untersucht wurde.
Frameshifting: N1-Methylpseudouridin kann Off-Target-Proteine erzeugen. Das wird erwähnt – und mit dem Hinweis entschärft, es seien keine Schäden nachgewiesen. Klassischer Fehlschluss: Abwesenheit von Belegen wird als Beleg für Abwesenheit gelesen. Untersucht wurde es schlicht nicht.
Myokarditis: Wird als Nebenwirkung anerkannt, inklusive über 12 Monate anhaltender Befunde – aber ohne jede Auseinandersetzung, was das über Jahrzehnte bei jungen Menschen bedeutet oder ob wiederholtes Boostern die Nutzen-Risiko-Bilanz in Niedrigrisikogruppen kippt.
Dazu kommt die Interessenkonflikt-Frage: Die Autoren offenbaren Verbindungen zu Pfizer, Moderna, GSK, Sanofi, Novavax, CEPI und der Gates-Stiftung – also genau zu jenen Akteuren, die die Plattform entwickeln, finanzieren und bewerben.
Und der bittere Kern zum Vertrauensverlust:
Der wird auf „Fehlinformation" und „Politisierung" geschoben. Kein Wort zu überzogener Kommunikation, Impfpflicht-Zwang, verschleppter Anerkennung echter Nebenwirkungen oder der Zurückhaltung von Rohdaten. Vertrauen entsteht nicht dadurch, der Öffentlichkeit zu erklären, sie habe die Wissenschaft missverstanden.
Demasis Fazit ist unmissverständlich:
Im besten Fall liest sich die Arbeit wie Werbung, im schlimmsten wie Propaganda. Und weil sie den Stempel des Lancet trägt, werden viele sie mit wissenschaftlichem Konsens verwechseln.
Analyse: http://blog.maryannedemasi.com/p/the-lancets-latest-mrna-review-reads
Siehe auch:
💉🦠Verharmlosung mit Impf-Todesdaten aufgeflogen
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