(2/2) Nach den Utopien des 20. Jahrhunderts – vom Nationalsozialismus über den Kommunismus – befinden wir uns nun im Zeitalter des Libertarismus und seiner Endstufe, dem „modernen Wokeismus“. Dieser ist gekennzeichnet durch Weltbürgertum und einen Werteimperialismus, der typisch für unsere Zivilisation scheint und fast schon ersatzreligiöse Züge annimmt.
Der ,,ewige Konsens“ wurde zur neuen Leitschnur.
Linke, Liberale und viele Kirchenvertreter (gerade der evangelischen Kirche) sind rein materiell und weltlich – nicht transzendent – und unterliegen so einem gewissen Machbarkeitswahn („Alles geht, nichts ist unmöglich, lediglich die Rechten stören.“).
Konzepte wie der gegenwärtige Materialismus, ausgedehnt auf die gesamte Weltbevölkerung und mit sogenannten „westlichen Werten“ bespickt, befriedigen die Menschen nie vollends, sondern stellen sie lediglich ruhig.
Geburteneinbrüche und Exotismus sind die Folge.
Es wird missachtet, dass der Mensch ist, was er ist, und schlussendlich in seinem Tun limitiert bleibt.
Was auch bleibt, ist die große Identitäts- und Sinnsuche, die unseren Kontinent gegenwärtig durchzieht.
Antworten darauf kann nur die politische Rechte liefern!
Viele Menschen in Europa haben verstanden, dass eine wahrhaft konservative Wende eng verbunden ist mit der Rückbesinnung auf die „ewigen und wahren Werte“, auf denen unsere Zivilisation einst begründet wurde.
Diese Entwicklung wird sich fortsetzen – Gott sei Dank.
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