Als vor einem Jahrzehnt CDU-Kanzlerin Merkel die schicksalsschwere Entscheidung traf, Massen illegaler Migranten in die Bundesrepublik eindringen zu lassen, fanden sich schnell linienkonforme Figuren, die diesem staatspolitischen Selbstzerstörungsakt das Wort redeten. Rainer Bauböck war so ein Fall. Der „Migrationsforscher“ prognostizierte, dass die Deutschen ein Jahrzehnt später – also heute – dankbar sein würden für Merkels Grenzöffnung. Warum? „Nicht nur, weil sie humanitär richtig gehandelt“ habe, „sondern auch, weil sie etwas getan hat, was zum Vorteil des Wirtschaftsstandorts Deutschland war“, so Bauböck im Jahre 2015. Länder wie die Slowakei oder Ungarn hingegen kritisierte er damals dafür, „dass sie kulturell homogene Nationalstaaten sind und dies auch bleiben wollen“.
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