CO₂-Politik vertreibt Fabriken: Die Krise der Autoindustrie ist hausgemacht
Die europäische Automobil- und Zulieferindustrie steckt in einer der schwersten Strukturkrisen ihrer Geschichte. Streng vorgegebene CO₂-Flottengrenzwerte, drohende Milliardenstrafen aus Brüssel und das politisch forcierte Verbrenner-Aus setzen heimische Hersteller unter immensen Druck, während die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen hinter den Erwartungen zurückbleibt.
In Verbindung mit hohen Energiekosten, bürokratischen Auflagen und dem internationalen Wettbewerb führt dieser Kurs zu massiven Verwerfungen am Standort. Zehntausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel oder wurden bereits abgebaut, während Konzerne und Zulieferer ihre Produktion zunehmend in Länder mit günstigeren Rahmenbedingungen und pragmatischerer Energiepolitik verlagern.
Kritiker sehen in den aktuellen Werksschließungen und Abwanderungstendenzen das direkte Resultat einer planwirtschaftlichen Klimapolitik, die den Markt ignoriert. Wenn politische Vorgaben die Wettbewerbsfähigkeit der Schlüsselindustrie zerstören, schützt das weder das globale Klima noch den Wohlstand, sondern beschleunigt lediglich die Deindustrialisierung Europas.
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