Antifa-Fotografen diffamieren Trauerwache als „rassistische Demo“
Linke Aktivisten des „Dokunetzwerks Rhein-Main“ haben am Samstag in Frankfurt die dritte Trauerwache für Opfer von Migrantengewalt begleitet. Zwei Fotografen machten Aufnahmen der Teilnehmer und veröffentlichten sie anschließend ohne Einwilligung im Netz. Die Gedenkveranstaltung wurde dort als „rassistische Demonstration“ bezeichnet.
Bei der Trauerwache gedenken Angehörige und Unterstützer Menschen, die durch Gewalttaten von Asylbewerbern oder Migranten ums Leben kamen – darunter auch der getötete Polizist Rouven Laur. Organisator Michael Kyrath, dessen Tochter Ann-Marie 2023 im Zug bei Brokstedt erstochen wurde, setzt sich seitdem für die Erinnerung an die Opfer ein.
Die Aktivisten werfen der Initiative vor, schwere Gewalttaten zu instrumentalisieren und rechte Milieus zu vernetzen. Kritisiert wird unter anderem die Anwesenheit von AfD-Politikern und Journalisten.
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