NATO-Spitze: Bereit für russische Provokationen und False-Flag-Szenarien
Bei der Konferenz der 32 Generalstabschefs in Kopenhagen hat der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone, die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft des Bündnisses betont. Mit Verweis auf rund 4.000 Seiten an detaillierten Operationsplänen für die Ostflanke erklärte er, dass Soldaten, Strukturen und Waffen gerüstet seien, um auf jede Eskalation oder Grenzüberschreitung sofort reagieren zu können.
Die Äußerungen fallen in eine Phase zunehmender Spannungen, nachdem baltische Staaten und Polen vor verdeckten Grenzübertritten und möglichen russischen Operationen unter falscher Flagge gewarnt haben. Geheimdienste befürchten demnach gezielte Zwischenfälle an der Ostgrenze, mit denen Moskau die Reaktionsfähigkeit und den Zusammenhalt des Bündnisses nach Artikel 5 testen könnte.
Kritische Beobachter blicken mit großer Sorge auf diese Rhetorik: Wenn von führenden Militärs bereits im Vorfeld öffentlich über bevorstehende False-Flag-Angriffe spekuliert wird, droht jeder noch so unklare Zwischenfall an den Grenzen zu einem gefährlichen Zündfunken für eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland zu werden.
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