Giftalarm auf unseren Feldern: Windradabrieb bedroht Umwelt und Gewässer
Die Kritik an den ökologischen Begleiterscheinungen der Windkraft gewinnt an Schärfe. Bei hohen Blattspitzengeschwindigkeiten führen Regen, Hagel und Witterungseinflüsse zu einem kontinuierlichen Abrieb der Rotorblatt-Oberflächen. Dabei lösen sich winzige Partikel aus Verbundkunststoffen, Harzen sowie potenziell giftigen PFAS- und Bisphenol-A-Verbindungen, die ungefiltert in die Umgebung gelangen.
Kritiker und Bürgerinitiativen warnen davor, dass dieser feine Abrieb landwirtschaftliche Böden, Weideflächen und angrenzende Gewässer langfristig belasten kann. Da sogenannte Ewigkeitschemikalien biologisch kaum abbaubar sind, besteht das Risiko, dass sie sich in Nahrungsketten anreichern und letztlich bis in das Grundwasser und die Lebensmittelproduktion vordringen.
Während Politik und Betreiber die freigesetzten Mengen als vernachlässigbar gering einstufen, fordern Umweltschützer unabhängige Langzeituntersuchungen und verbindliche Schadstoffprüfungen. Eine Energiewende, die Natur und Trinkwasser schützen will, darf die stofflichen Risiken industrieller Großanlagen auf Feldern und in Wäldern nicht länger ausblenden.
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